Bücher im September

Andreas Eschbach – Todesengel

Ich mag die Bücher von Andreas Eschbach sehr. Weil ich weiß, dass ich mit seinen Büchern nichts falsch machen kann, lasse ich mir mit der Lektüre der einzelnen Romane Zeit, so dass es immer noch ein paar Eschbach-Romane gibt, die ich noch nicht gelesen habe.

Todesengel behandelt ein interessantes Thema, nämlich sinnlose Gewalt, die von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ausgeht. Das Buch ist jetzt nicht so extrem spannend, aber trotzdem sehr fesselnd.

Wer der Todesengel ist, ist relativ schnell klar. Aber das macht nichts, denn es ist viel spannender zu beobachten, wie sich alle anderen Figuren verhalten. Was sie denken und machen. Wie sie dort hin gekommen sind, wo sie jetzt sind. Am Interessantesten fand ich die Übersetzerin Victoria, die ich erst gar nicht einordnen konnte. Gar nicht mochte ich die Entwicklung des Journalisten, aus dessen Sicht am häufigsten erzählt wurde. Realistisch war sie aber auf jeden Fall.

Stefan Zweig – Schachnovelle

Die Schachnovelle lesen die meisten vermutlich bereits als Jugendliche, das Buch dürfte die Standard-Schullektüre sein. Bei uns wurde die Schachnovelle nicht in der Schule durchgenommen, wofür ich recht dankbar war. Die meisten Schullektüren habe ich nämlich in schlechter Erinnerung, als Jugendliche machten mir solche Bücher einfach keinen Spaß. Inzwischen kann ich sie aber richtig genießen.

Pia Ziefle – Länger als sonst heißt nicht für immer

Das perfekte Straßenbahnbuch. Nicht, weil es simpel wäre, sondern weil die Inhalte in perfekte kleine Häppchen aufgeteilt sind. Kein Absatz zieht sich über eine ganze Seite. Man kann jederzeit problemlos kurz aufhören zu lesen, was bei der häufigen Umsteigerei während der Bauarbeiten in den Sommerferien ideal war. Finger zwischen die Seiten, raus aus der Bahn, rein in die nächste, weiterlesen.

Auch inhaltlich ist das Buch sehr empfehlenswert. Ganz besonders mag ich den recht knappen Stil. Die Autorin verwendet keinerlei überflüssige Wörter, alles sitzt. Dahinter steckt eine enorme Arbeit; es ist sehr viel einfacher, einen aufgeblasenen Roman voller Füllwörter und nichtssagenden Wendungen zu schreiben.

Ich mag die Geschichten, die Lebenswege der Protagonisten. Man ist mittendrin, lebt, liebt und leidet mit den Protagonisten. Ein wirklich schönes Buch, bei dem das etwas knappe Ende Raum für Interpretationen lässt.

Que Du Luu – Totalschaden

Dieses Buch stand ewig ungelesen im Regal, weil ich kurz nach dem Kauf keine Lust mehr auf das Buch hatte. So geht es mir ganz oft mit Büchern: Ich entdecke etwas, will es unbedingt sofort haben und dann liegt es jahrelang rum, bis ich tatsächlich Lust auf die Lektüre habe. Das hat den Vorteil, dass ich immer jede Menge ungelesene Bücher im Regal habe und auch mal sonntags spontan etwas ganz neues anfangen kann.

Jetzt aber zum Buch: Totalschaden ein schönes Büchlein mit einer interessanten Geschichte, die gut erzählt ist. Ein Buch, das man locker an einem gemütlichen Sonntagnachmittag verputzen kann. Allerdings finde ich das Ende nicht so gut gelungen, der Schlusssatz wirkt so, als ob noch etwas nachkommen würde. Hätte die Autorin auf den letzten Absatz verzichtet, wäre das Ende perfekt gewesen. Ich vergesse jetzt einfach, dass ich diesen letzten Absatz gelesen habe, dann passt es.

Erik Axl Sund – Krähenmädchen

“Dieser schwedische Thriller ist eine literarische Sensation”, so steht auf der Innenseite des Buchumschlages. Dem kann ich jetzt nicht zustimmen, dennoch finde ich den Thriller recht gut. Nicht übermäßig spannend, aber wahnsinnig düster. Das Autorenduo geht schonungslos an das sensible Thema Pädophilie heran und beschreibt relativ nüchtern ziemlich brutale Szenen. Das Buch erinnert mich ein bisschen an den Todesengel von Eschbach, den ich am Anfang des Monats gelesen habe, denn die Thematik ist ähnlich. Auch hier geht es darum, weshalb Menschen zu Verbrechern werden; im Fall von Krähenmädchen kann man sogar von Monster sprechen. Es geht um verlorene Kindheit, Traumata und deren Folgen.

Gegen Ende wird das Buch spannender. Ein erstes Rätsel löste sich in etwa so auf, wie ich es vermutet hatte; wahrscheinlich habe ich einfach schon zu viele Bücher dieser Art gelesen. Nachdem meine Vermutung bestätigt wurde, fand ich das Buch viel interessanter, denn ab dem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr so richtig ahnen, wohin es sich entwickeln wird. Deshalb freue ich mich jetzt auch auf den zweiten Band, den ich mir recht bald besorgen werde. Das Ende war nämlich extrem offen und ziemlich gemein, ein Cliffhanger, dem ich nicht widerstehen kann.

Haruki Murakami – Die unheimliche Bibliothek

Ein sehr seltsames Büchlein, das ich innerhalb von 30 Minuten ausgelesen hatte. Die Geschichte habe ich nicht wirklich verstanden, ich habe keine Ahnung, worauf der Autor hinaus wollte. Aber im Grunde ist es egal, ich habe mich durch den tollen Schreibstil, die fantasievollen Figuren und die schönen Bilder gut unterhalten gefühlt.

Astrid Lindgren – Die Brüder Löwenherz

Ein Klassiker aus der Kindheit, den ich allerdings bisher nur aus dem Fernsehen kannte und an den ich mich nur bruchstückenhaft erinnerte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich einfach nicht alle Folgen gesehen hatte oder ob es zu lange her ist, auf jeden Fall wollte ich mein Gedächtnis auffrischen.

Die Geschichte ist etwas düster, aber wirklich schön und fantasiereich. Allerdings ist mir der typische Lindgren-Stil für dieses Buch doch ein bisschen zu kindlich, auch wenn ich den eigentlich mag.

Stefan Nink – Freitags in der Faulen Kobra

Sehr kurzweilige Lektüre, wie auch der erste Teil. Zwar habe ich nicht ganz verstanden, weshalb sich alle so mehr oder weniger bereitwillig auf dieses neue Abenteuer eingelassen haben, aber im Grunde ist das auch egal. Hauptsache, es macht Spaß. Von Stefan Nink würde ich gerne noch mehr lesen.

Château de Quéribus

Das Château de Quéribus liegt direkt über Cucugnan und ist gut zu Fuß erreichbar. Der Weg dorthin ist allerdings recht steil, so dass man trotz der kurzen Strecke von nur knapp 4 km schnell ins Schwitzen kommt.

Beim Aufstieg war es die meiste Zeit bewölkt, wofür ich ziemlich dankbar war. Schatten sucht man in der Gegend nämlich vergeblich, die wenigen und niedrigen Bäume können nicht viel ausrichten.

Château de Quéribus
Der Aufstieg. Die Wege waren großteils leuchtend rot, wunderschön.

Die Burg ist sehr beeindruckend. Riesig thront sie auf dem Felsen und ist in mehrere Ebenen unterteilt. In der Burg selbst kann man sich ewig aufhalten und einiges entdecken.

Château de Quéribus

Beeindruckend ist auch der Fernblick. In östlicher Richtung sieht man das Meer glitzern, im Westen erhascht man einen Blick auf die Burg Peyrepertuse, die man aber nur als solche erkennt, wenn man es weiß. Peyrepertuse sieht aus der Ferne aus wie eine Felsenkette.

Château de Quéribus

Château de Quéribus

Château de Quéribus

Château de Quéribus
Blick nach Peyrepertuse. Die Burg ist ziemlich genau in der Mitte des Bildes, aber kaum als solche zu erkennen.

Der Wind machte uns auf Quéribus zu schaffen, dabei war es gar nicht so extrem windig. Dort oben verwandelt sich aber jeder Windhauch in eine ausgewachsene Böe und obwohl wir nicht gerade federleicht sind, hatten wir teilweise Probleme, uns an Ort und Stelle zu halten. Überall wird man darauf hingewiesen, dass man sich bei starkem Wind nicht auf der Burg aufhalten solle, weil das lebensgefährlich sei. Diese Hinweise konnte ich bei dem Besuch gut nachvollziehen.

Château de Quéribus

Château de Quéribus

In der Burg gibt es noch erhalten Kasematten, die man mehr oder weniger erklettern kann. Die Treppe ist steil und dunkel, alles ist recht eng. Mit meinem Rucksack hatte ich teilweise ziemliche Probleme.

Château de Quéribus
Nicht die Treppe zu den Kasematten, sondern ein wunderschöner Aufgang auf den höchsten Turm, von dem aus man einen herrlichen Fernblick hat.

Detailinformationen zur Burg gibt es bei Wikipedia.

Château de Quéribus

Château de Quéribus

Bücher im August

Nikon – D7100 Benutzerhandbuch

Wahrscheinlich gibt es nicht viele Menschen, die in der Bahn ein Benutzerhandbuch von vorne bis hinten lesen. Ich kann sowas. Die D7100 ist wesentlich komplexer als meine alte Kamera, deshalb wollte ich mir einen guten Überblick verschaffen. Außerdem konnte ich in den Sommerferien in der Bahn nicht so gut lesen, da meine Bahn aufgrund von Bauarbeiten nicht die übliche Strecke fuhr und ich einmal mehr umsteigen musste. Dadurch saß ich maximal 12 Minuten in einer Bahn, bevor ich umsteigen musste – da geht jeder Lesefluss verloren. Meine eigentliche Lektüre, nämlich “Vor dem Fest” von Saša Stanišić, musste ich deshalb auch abbrechen. Es war mir absolut unmöglich, mich auf dieses Buch zu konzentrieren.

Arno Strobel – Der Trakt

Auch dieses Buch habe ich nach wenigen Seiten abgebrochen, aber nicht, weil es mir nicht gefallen hätte, sondern weil ich es schon mal gelesen habe. Schon als ich anfing zu lesen war ich mir diesbezüglich sehr unsicher, aber so richtig erinnern konnte ich mich nicht. Zum Glück hatte ich aber damals in der Büchereule eine Mini-Rezension zu diesem Buch geschrieben, die ich dann auch fand. Dieses Erlebnis hat mich darin bestärkt, die Rubrik “Bücher im …” in diesem Blog fortzuführen, denn so etwas kommt bei meinem Sieb-Gedächtnis durchaus öfter vor.

Karen Rose – Des Todes liebste Beute

Die Kurzbeschreibung hat so gut geklungen, aber leider war das auch der beste Teil des Buches. Ich hatte einen knallharten Thriller erwartet, erhalten habe ich jedoch typische Chick-Lit im Thrillergewand. Dieses Genre lese ich zwar manchmal ganz gerne, aber nur, wenn ich dazu in der Stimmung bin und es mir bewusst aussuche. Zudem war mir das Buch alles in allem zu flach. Nach der gefühlt hundertsten Beteuerung auf 50 Seiten, welche schönen Augen und breite Schultern der Held doch hätte, war ich nahe dran, das Buch ebenfalls abzubrechen. Gelesen habe ich es dann aber doch, weil es für das Bahnchaos ganz gut geeignet war. Bei dem Buch war es nicht schlimm, wenn ich beim Umsteigen rausgerissen wurde. Und besser als die ganze Zeit gelangweilt aus dem Fenster zu starren war es dann doch.

Markus Wäger – Kreativ fotografieren mit Nikon D7100

Noch ein Sachbuch zur D7100, das ich mir zur Ergänzung des Handbuchs gekauft hatte. Der Autor beschreibt in erster Linie, wie er beim Fotografieren vorgeht, was für ihn wichtig ist und erläutert auch die Technik sehr anschaulich. Ein gutes Buch für alle, die gerne mehr aus ihrer Kamera herausholen möchten.

Charlotte Thomas – Die Madonna von Murano

Meine Urlaubslektüre entführte mich dieses Mal in den Urlaub vom letzten Jahr, nämlich nach Venedig. Die Geschichte ist gut geschrieben, wenn auch teilweise etwas langatmig. Aber für den Urlaub passte das richtig gut, die langen Bahnfahrten durch Frankreich wirkten dank dieses Buches deutlich kürzer. Die Autorin hat noch mehr historische Romane geschrieben, die ebenfalls in Venedig spielen. Die werde ich mir wahrscheinlich auch irgendwann besorgen, vielleicht im nächsten Urlaub.

Wie ich einmal beinahe zur Ziegenhirtin wurde

Eigentlich wollten wir nur ein bisschen wandern. Für den Einstieg suchten wir uns eine Wanderung aus, die in unserem Wanderführer als leicht markiert war. Ein Rundweg von 9,5 km, ausgehend von Villefranche-de-Conflent. Blöderweise hatten wir aber vorher nicht nachgeschlagen, wie “leicht” in diesem Wanderführer definiert ist. Wir guckten nicht großartig aufs Höhenprofil, sondern gingen automatisch von einer recht flachen Route raus. Ein Fehler. Die Route war mit 660 Höhenmetern alles andere als flach und letztendlich viel anstrengender als erwartet. Dennoch lohnte es sich, sowohl von den Sehenswürdigkeiten als auch von der Landschaft her.

Villefranche-de-Conflent
Blick auf Villefranche-de-Conflent

Fort Libéria
Fort Libéria

Weg
Die Wege sind teilweise sehr schmal und erinnern eher an Mauern

Gewitter
Gerade noch dem Gewitterregen entkommen

Als wir gerade an den Ruinen des verlassenen Dorfes Belloc ankamen, sahen wir plötzlich die Ziegen. Erst schaute eine um die Ecke, dann kam die nächste und schwuppdiwupp waren es zu viele, als das wir sie hätten zählen können. Die Ziegen blieben kurz stehen, schauten uns an und stürmten dann geschlossen auf uns los. Hilfe. Da wir beide keinerlei Erfahrung mit Ziegen hatten, wussten wir nicht, was wir tun sollen und entschieden uns zur gemäßigten Flucht in Richtung der Chapelle St-André, die wir ohnehin besichtigen wollten.

Ziege
Määääh!

Ziege
Hat jemand den Ziegenpeter gesehen?

Blöderweise interpretierten die Ziegen unseren Aufbruch wohl als Aufforderung zum Folgen und in Nullkommanichts waren wir von den Tieren umzingelt. Wir beschlossen, erstmal stehen zu bleiben, die Ziegen würden schon irgendwann wieder abhauen. Die dachten aber nicht im Traum daran und probierten lieber aus, wie unsere Schnürsenkel schmecken.

Freche Ziege
Frechdachsziege

Als wir gerade überlegten, ob wir einfach weitergehen sollen, hörten wir Pfiffe und Rufe und konnten sehen, dass eine Ziege die Rufe ebenfalls hörte. Die Leitziege lauschte zunächst angestrengt und stieß dann einige Määäääääh-Rufe aus. Ihre Herde reagierte auf diese Rufe und kam langsam angetrabt. Unter lautem Gemäääähe setzte sich die Herde in Bewegung und verschwand, allerdings ohne zu bemerken, dass vier junge Ziegen bei uns geblieben waren. Wir versuchten die Jungtiere zu verscheuchen, aber die starrten uns nur verständnislos an und begannen wieder zu grasen. Also beschlossen wir notgedrungen, der Herde zu folgen.

Die jungen Ziegen folgten uns erwartungsgemäß, allerdings hatten wir zu lange gezögert und inzwischen war von der restlichen Herde nichts mehr zu sehen. Da wir nicht wussten, wohin die Tiere verschwunden waren, riefen wir einfach einige Male, bis wir Antwort von der Ziegenhirtin bekamen. Sie kam zurück, erfasste die Situation sofort und versuchte, die Jungtiere zu sich zu locken. Diese hatten uns aber wohl zu ihren neuen Eltern auserkoren und dachten gar nicht daran, uns wieder zu verlassen. Für den Hütehund hatten sie auch keinen Blick übrig. Zum Glück befand sich aber zwischen den wenigen Ruinen der verlassenen Siedlung auch noch eine Hütte mit Tür. Die Ziegenhirtin bat uns, in die Hütte zu gehen und die Tür zu schließen. Nach gut 5 Minuten in der stockdunklen und etwas gruseligen Hütte waren die Tiere dann endlich verschwunden und wir konnten unseren Weg fortsetzen.

Chapelle St-André
Chapelle St-André

Chapelle St-Etienne
Chapelle St-Etienne

Weg
Fernblick

Villefranche-de-Conflent
Fort Libéria und Villefranche-de-Conflent

Der Rest der Strecke verlief ereignislos. Wir wanderten zunächst zur Chapelle St-Etienne und dann zum Fort Libéria, das wir auf dem Hinweg ignoriert hatten und uns erst auf dem Rückweg anschauten. Ich fand das Fort ziemlich beeindruckend, am besten hat mir die Kapelle gefallen. Interessant war auch der Wehrgang und der gefühlt unendliche Tunnel, in dem 754 Stufen direkt nach Villefranche-de-Conflent führen. In Villefranche-de-Conflent schauten wir uns noch ein bisschen die gemütliche Altstadt an, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.

Fort Libéria - Eingang
Eingang zum Fort Libéria

Fort Libéria - Kapelle
Blick durch’s Fenster

Fort Libéria
Im Fort

Fort Libéria - Soldatenunterkunft
Soldatenunterkunft

Fort Libéria - Wehrgang
Wehrgang im Fort

Fort Libéria - Kapelle
Kapelle im Fort

Fort Libéria - 754 Stufen
754 Stufen zur Stadt

Villefranche-de-Conflent
Villefranche-de-Conflent

Villefranche-de-Conflent
Villefranche-de-Conflent

Cucugnan

Die meiste Zeit des Urlaubs übernachteten wir in Cucugnan, einem kleinen Dorf in den Corbières. Cucugnan liegt auf einem recht steilen Hügel. Auf den Bildern sah es gar nicht so steil aus, aber die Straßen haben es in sich. Besonders schmerzhaft merkten wir die Steigungen, wenn wir nach langen Wanderungen zum Abendessen ins Restaurant spazierten.

Cucugnan

Rue du Pauzadou

Rue de l'Auberge

Eglise St Julien

Sehr gut gefallen hat mir die Windmühle, die an der höchsten Stelle des Ortes steht. Von der Ferne sieht das Dorf sehr idyllisch aus, aber auch im Ort selbst lässt es sich aushalten. Nette enge Gassen, typisch französische Häuser und so gut wie gar keine Hektik. Auch kulinarisch bietet Cucugnan einiges, die drei Restaurants vor Ort verarbeiten in erster Linie regionale Waren, wozu auch vorzügliche Weine gehören. Der sehr würzige Honig, der in Cucugnan hergestellt wird, kann sich ebenfalls sehen lassen.

Moulin d'Omer

Moulin d'Omer

Moulin d'Omer

Wir wohnten in einer schnuckeligen kleinen Frühstückspension, in der es nur zwei Zimmer gab und bei der wir vorher auf einem Fragebogen ankreuzen mussten, was wir zum Frühstück haben wollen.

Ich mochte die Zeit in dem Dorf, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Wir hatten mit 6 Übernachtungen genau das richtige Maß getroffen; ein, zwei Tage länger und es wäre wahrscheinlich langweilig geworden. Direkt um Cucugnan gibt es zwar zwei wunderschöne und interessante Burgen, allerdings kann man die locker an nur einem Tag besichtigen. Für weitere Ausflüge muss man ins Auto steigen. Zwar sind die Wege zu schönen Ausflugsorten in der Luftlinie gar nicht so weit, aber durch die sehr kurvigen und steilen Straßen ist man bisweilen ewig unterwegs.

Moulin d'Omer

Carcassonne

Carcassonne ist die Stadt für alle, die ein bisschen Mittelalter vermischt mit der Moderne erleben möchten. In den Gassen der alten Festung wimmelt es von kleinen Lädchen, Bars und Restaurants. Ich fühlte mich sehr an San Gimignano erinnert, nur die hohen Türme fehlten.

Die Festung ist umfassend renoviert, trotz der vielen Touristenläden kann man sich gut vorstellen, wie Carcassonne im Mittelalter ausgesehen haben könnte.

Zum Essen suchten wir uns ein Restaurant an einem der vielen gemütlichen Plätzchen und bekamen zu überraschend günstigen Preisen ein sehr schmackhaftes Menü. Ich probierte regionale Spezialität Cassoulet, ein überbackenen Eintopf aus weißen Bohnen, in dem zu meiner Überraschung neben einigen Schweinefleischstückchen eine gekochte Bratwurst schwamm. Abgeschmeckt war das Gericht unter anderem mit etwas Zimt. Mir schmeckte es so gut, dass ich sogleich beschloss, das Gericht zuhause nachzukochen.

Die Bilder zeigen überwiegend die Cité de Carcassonne.

Cité de Carcassonne

Cité de Carcassonne

Carcassonne - Blick auf die Stadt

Cité de Carcassonne

Cité de Carcassonne

Cité de Carcassonne

Cité de Carcassonne

Pont vieux

Riesenrad

Bücher im Juli

Stefan Nink – Donnerstags im Fetten Hecht

Eigentlich wollte ich mir “Freitags in der Faulen Kobra” kaufen, weil mich – Überraschung! – der Titel angesprochen hatte. Doch beim Lesen des Klappentextes fiel mir auf, dass das eine Fortsetzung ist. Also suchte ich in der Buchhandlung den ersten Teil der Reihe und hatte das Glück, das letzte vorrätige Exemplar zu ergattern. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Ich hatte von dem Autor schon einiges gelesen, weil ich sein Blog 47 Tukane eine Weile verfolgt hatte.

Die Geschichte ist herrlich bekloppt: Ein Mann erbt 50 Millionen Euro, bekommt sein Erbe aber nur dann ausbezahlt, wenn seine 8 Miterben ebenfalls ihr Erbe antreten. Die Miterben leben allerdings über den ganzen Erdball verstreut und genaue Anschriften oder gar Telefonnummern sind nicht bekannt. Deshalb macht sich der Freund des Erben auf den Weg, um die Miterben aufzuspüren. Dabei kommt er natürlich ständig in total absurde Situationen.

Die Reisegeschichten sind hoffnungslos überzogen, machen aber Spaß. Man merkt deutlich, dass der Autor selbst schon viel gereist ist und wahrscheinlich auch sämtliche Schauplätze aus seinem Roman besucht hat, so skurril die teilweise auch sein mögen. Das Buch weckt die Reise- und Abenteuerlust. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die ich mir demnächst auch noch besorgen werde.

Jan-Erik Fjell – Kälteeinbruch

Durchaus ein interessanter Krimi, aber irgendwie sprang der Funke nicht ganz über. Vielleicht lag es daran, dass das Buch im norwegischen Winter spielt und ich mich bei um die 30 Grad nicht so recht in die oft beschriebene klirrende Kälte hineinversetzen konnte. Allerdings war mir auch der Kommissar nicht so extrem sympathisch, was in erster Linie daran lag, dass er mit allerlei privaten Problemen zu kämpfen hatte. Dieser Plot geht mir so langsam auf die Nerven; Krimis und Thriller scheinen alle in dieselbe Richtung zu gehen, was die Entwicklung der Protagonisten angeht.

Der Fall war allerdings schön rätselhaft und spannend, die Auflösung war überraschend. Ich habe mich trotz allem gut unterhalten gefühlt.

Joanne Harris – Chocolat

Warnung: Chocolat sollte man niemals lesen, ohne gute Schokolade im Haus zu haben. Am besten sollte man das Buch wohl im Herbst oder Winter lesen, denn ständig wird allerfeinste Schokolade getrunken. Ich schwöre, die duftet aus dem Buch heraus. Natürlich macht das wahnsinnig Appetit, aber bei 30 Grad ist eine heiße Schokolade eher kontraproduktiv.

Die Geschichte mochte ich sehr. Ich kannte bereits den Film und war anfangs überrascht, weil das Buch nicht in den 50ern spielt. Auch sonst wurde im Film einiges geändert, das macht den Film aber nicht schlechter. Ich mochte den Stil sehr, vor allem wenn aus Viannes Sicht erzählt wurde. Irgendwann werde ich mir wahrscheinlich auch die Fortsetzung kaufen. Die lese ich aber bestimmt nicht im Sommer.

Foto-Upgrade

Ich habe eine neue Kamera, juhu. Monatelang habe ich darüber nachgedacht, ob ich überhaupt eine neue Kamera brauche. Beim Fotografieren kommt es schließlich in erster Linie auf das Auge an, die Ausrüstung ist verhältnismäßig egal. Wenn man allerdings so einen Quantensprung hinlegt wie ich es getan habe, macht die Kamera durchaus einen Unterschied. Man merkt deutlich, dass meine neue D7100 in der Semiprofiliga spielt, während meine kleine D60 eher im Einsteigerbereich zu finden war.

Jetzt muss ich erst ganz viel lernen, denn obwohl die Grundlagen natürlich gleich sind, hat sich doch einiges geändert. Die neue Kamera hat viel mehr Funktionen, Knöpfe und Einstellrädchen, mit denen ich mich vertraut machen muss. Die ersten Versuche waren allerdings schon vielversprechend. Begeistert bin ich vor allem von der Tatsache, dass ich abgesehen vom Weißabgleich und der Objektivkorrektur in Lightroom kaum etwas anpassen muss. Das war bei meiner D60 anders, dort musste ich oft viel basteln, bis die Farben halbwegs natürlich und kräftig wirkten. Die D7100 kann das von alleine.

Da ich vermutlich mehrere Wochen bis Monate brauche, bis ich mit der neuen Kamera wirklich vertraut bin, habe ich mir ein neues Projekt vorgenommen. Ab dem 15. September 2014 werde ich ein Jahr lang jeden Tag ein Bild knipsen und posten. OK, täglich posten ist etwas utopisch, denn auf Reisen habe ich nicht immer einen Laptop dabei. Aber fotografieren werde ich auf jeden Fall und die Bilder dann nachträglich hochladen.

Mir ist bewusst, dass ich mir damit sehr viel vorgenommen habe, denn ob ich wirklich jeden Tag Lust habe zu fotografieren ist ja eine ganz andere Frage. Aber gleichzeitig finde ich die Idee auch dermaßen interessant, dass ich es auf jeden Fall versuchen werde. Ich werde dafür eine neue Rubrik im Blog einrichten.

Jetzt gibt es aber erst ein paar Bilder von meinen ersten Gehversuchen mit der neuen Kamera. Ich freue mich schon auf die kommenden Fototouren.

Weintrauben
Weinstock

Insekt
Erster Makro-Versuch, allerdings ohne Makro-Objektiv. Freihand.

Gräser
Gräser in der Abendsonne, ebenfalls ohne Stativ.

Blümchen
Balkonblümchen

Schmetterling
Schmetterling, mit Stativ. Fotografiert an einem sehr windigen Tag.

Stettfeld
Blick auf Stettfeld. Im Hintergrund der Pfälzerwald, aufgrund des diesigen Wetters nur als zarte Kontur erkennbar.

Zeutern
Zeutern

Gras
Gräser mit Regentropfen

Vögel
Vögel

Pfalz
Blick von meinem Balkon bei Sonnenuntergang. Die Kühltürme sind ca. 20 km entfernt, der Pfälzerwald ist ca. 50 km entfernt.

Abnehmender Mond
Abnehmender Mond, 2 Tage nach dem Supermond, der sich leider hinter den Wolken versteckte.

Dresden

Eigentlich wollten wir zwei Tage in der Sächsischen Schweiz wandern. Nachdem wir aber am zweiten Tag von einem kräftigen Gewitter geweckt wurden und die Wetter-App keine Besserung versprach, entschlossen wir uns für einen Kurzausflug nach Dresden. Dort war es zwar furchtbar grau, aber immerhin trocken.

Dresden ist eine sehenswerte Stadt, vor allem die Altstadt am Elbufer.

Elbufer Dresden

Sehr interessant fand ich die Frauenkirche, die im zweiten Weltkrieg komplett ausgebrannt ist und erst vor wenigen Jahren wieder aufgebaut wurde. Dabei wurden zum Teil noch erhaltene Steine der ursprünglichen Frauenkirche verwendet, die man gut dadurch erkennt, dass sie im Gegensatz zum Rest eine schwarze Patina haben. Diese Steine machen die Kirche noch interessanter.

Frauenkirche Dresden

Ebenfalls gut gefallen hat mir die katholische Hofkirche mit den vielen Statuen an der Außenwand. Innen befindet sich unter anderem eine sehr moderne Pietà aus Meißner Porzellan.

Katholische Hofkirche Dresden

Statue an der Außenwand der Hofkirche Dresden

Statue an der Außenwand der Hofkirche Dresden

Pietà in der katholischen Hofkirche Dresden

Katholische Hofkirche Dresden

Gegenüber der katholischen Hofkirche befindet sich die berühmte Semperoper, die wir allerdings nur von außen angeschaut haben.

Semperoper Dresden

Interessant ist auch der Stallhof mit den vielen Tierköpfen, die an Säulen befestigt sind.

Stallhof Dresden

Innen besichtigt haben wir nur die Kirchen und die Festung, letztere war allerdings aufgrund des Elbhochwassers 2013 nur eingeschränkt zugänglich und auch einige Ausstellungsstücke fehlten, weil sie restauriert werden mussten. Sehr schade. Im öffentlich zugänglichen Bereich hat man allerdings von den Hochwasserschäden nichts mehr gesehen. Die Gesichte zur Festung fand ich auch recht interessant, die Führung via Audioguide ist empfehlenswert.

Goldener Engel Kunstakademie Dresden
Goldener Engel auf dem Dach der Kunstakademie

Sächsische Schweiz: Hohnstein und Bastei

In die Sächsische Schweiz möchte ich schon, seit ich als Kind in den Zeitschriften meine Mutter bei den Reisetipps Bilder von der Bastei entdeckte. Felsen und Burgen hatten es mir schon immer angetan und die Bastei sah besonders verlockend aus. Leider musste ich aber feststellen, dass Sachsen doch ein Stückchen weit weg ist und so dauerte es noch über 20 Jahre, bis ich diesen Traum verwirklichte.

Unser Lager schlugen wir in Hohnstein auf, einem sehr hübschen Dörfchen mit einer interessanten Burg. Die Burg hat eine bewegte Geschichte hinter sich und dient mittlerweile als Jugendherberge und als Bikertreffunkt.

Am Anreisetag schauten wir uns die Burg an, in der einige Räume gegen ein geringes Eintrittsgeld zugänglich sind. Danach genossen wir auf der Terrasse des Hotels “Zur Aussicht” bei gutem Essen den wunderschönen Blick über das Dorf.

Hohnstein
Abendlicher Blick auf die Burg Hohnstein

Für unsere Wandertour am nächsten Tag hatten wir uns mithilfe des Internets und einer in Hohnstein erworbenen Wanderkarte einen Rundweg gebastelt, der überwiegend auf dem Malerweg entlang führte. Der Malerweg ist ein 112 km langer Wanderweg durch die Sächsische Schweiz und die Etappen lesen sich so verlockend, dass wir den unbedingt einmal komplett wandern möchten. Vorerst beschränkten wir uns aus Zeitmangel aber auf eine Kombination aus Etappe 3 und Etappe 2.

Im Schindergraben
Steinmännchen-Sammlung im Schindergraben

Schindergraben
Morgensonne im Schindergraben

Ganz haben wir es nicht geschafft, uns an unseren Plan zu halten. Gleich an der ersten Kreuzung entschieden wir uns für die falsche Abzweigung und waren dadurch auf dem Weg, den wir eigentlich erst auf dem Rückweg nehmen wollten. Das merkten wir aber erst, als wir an der Polzentalmühle standen, ein markanter Wegpunkt, der auf der Karte an der vermuteten Stelle gar nicht eingezeichnet war. Nach einer kurzen Suche fanden wir den Punkt auf der Karte und merkten, dass wir in die entgegengesetzte Richtung gegangen waren.

Wir hätten den Weg jetzt einfach umgekehrt begehen konnten, wanderten dann aber über einen anderen Weg wieder in die ursprünglich vorgesehene Richtung. Dadurch verpassten wir einen Teil des Malerwegs, was aber nicht so schlimm war, weil wir den ohnehin irgendwann komplett wandern möchten.

Felsen
Felsen an der Polenz

Waltersdorfer Mühle
Waltersdorfer Mühle

Weg
Abwärts über wunderschöne Wege

Treppe
Und wieder aufwärts über scheinbar unendliche Treppen

Felsen
Felsen bei Rathen

Nach einiger Zeit erreichten wir Rathen, ein kleines Dorf an der Elbe. Rathen liegt sehr nahe an der Bastei und scheint ein sehr beliebter Touristenort zu sein. Bis nach Rathen hatten wir den Wald fast für uns, ab Rathen waren jede Menge Leute unterwegs.

Der Aufstieg zur Bastei war ziemlich anstrengend, was allerdings nicht unbedingt am Höhenunterschied lag, sondern eher an der Sonne, die meistens ungehindert auf uns hinabbrennen konnte. Bei 33 Grad merkt man jeden Schritt, der Rucksack wird von Stufe zu Stufe schwerer und irgendwann will man sich nur noch in den Schatten legen und seine Ruhe haben.

Ausblick bei der Bastei Richtung Königstein
Blick über die Elbe Richtung Königstein

Auf zur Bastei
Basteitreppe, ausnahmsweise schattig

Gelohnt hat es sich aber sehr, die Bastei ist wirklich beeindruckend. Viele Schilder weisen darauf hin, wo früher Menschen gewohnt oder die Bastei bewacht hatten. Heute ist für mich kaum noch vorstellbar, wie das ausgesehen haben mag, denn bis auf die Basteibrücke ist kaum noch etwas erhalten.

Bastei
Rundweg in der Bastei

Basteibrücke
Basteibrücke

Felsformation gegenüber der Bastei
Felsformation gegenüber der Bastei

Bastei
Rundweg in der Bastei

Elbe, Blickrichtung Dresden
Blick über die Elbe Richtung Dresden

Im Bergrestaurant gönnten wir uns ein eiskaltes Getränk zur Abkühlung. Unser mitgebrachtes Wasser war mittlerweile lauwarm und leistete zwar gute Dienste zur Hydration, aber Abkühlung konnten wir uns davon nicht versprechen.

Als nächstes gingen wir Richtung Schwedenlöcher, ein sehr schöner Wanderweg, der teilweise Klammcharakter hat. Auf unserer Wanderkarte waren die Schwedenlöcher als gesperrt gekennzeichnet, zum Glück war diese Information aber inzwischen veraltet. Ohne Schwedenlöcher hätten wir wirklich etwas verpasst, ich mochte die Gegend sehr.

Bei der Bastei
Aussichtspunkt in der Nähe der Schwedenlöcher.

Die nachfolgenden Bilder habe ich alle auf dem Wanderweg durch die Schwedenlöcher aufgenommen. Die Schwedenlöcher heißen so, weil sich die Bürger von Rathen dort während des dreißigjährigen Krieges vor den Schweden versteckt haben.

Schwedenlöcher

Schwedenlöcher

Schwedenlöcher

Schwedenlöcher - Treppe

Schwedenlöcher - Steg

Schwedenlöcher - Durchgang
Schmaler Durchgang, der Wanderweg ist kaum als solcher zu erkennen

Nach den Schwedenlöchern ging es weiter zum Amselfall, der allerdings nur leicht tröpfelte. Der Weg dorthin ist mit dicken Sandsteinquadern regelrecht gefliest und führt teilweise steil bergauf. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie dieser Weg bei Regen begehbar ist.

Treppe beim Amselfall
Treppe beim Amselfall

Danach ging es weiter nach Rathewalde, wo wir uns eine weitere Erfrischung gönnten. Unser Wasser war mittlerweile fast aufgebraucht, obwohl wir vier Flaschen dabei hatten. Die Hitze und die vielen Steigungen machten sich durchaus bemerkbar. Zum Glück gibt es auf der Strecke unzählige gemütliche Einkehrmöglichkeiten.

Alles Eintauchen der Hände ist streng verboten
Brunnen in Rathewalde. Inschrift: “Alles Eintauchen der Hände ist streng verboten. Jeder Trinker hat 5 Pf. Trinkgeld zu entrichten.”

Der Weg zwischen Rathewalde und dem Hockstein war äußerst mühsam und der einzige nicht malerische Abschnitt des Malerwegs. Er führte direkt an einer vielbefahrene Straße entlang, ungeschützt über das freie Feld. Die Nachmittagssonne machte uns auf diesem Abschnitt sehr zu schaffen und wir waren sehr froh, als wir endlich wieder im Wald waren.

Der Hockstein selbst liegt genau gegenüber von Hohnstein und bietet einen schönen Ausblick auf das ganze Dorf und die darunter liegende Polenztalmühle.

Hohnstein
Hohnstein

Polenztalmühle
Polenztalmühle

Der Abstieg vom Hockstein hat mir sehr viel Spaß gemacht. Eine lange Eisentreppe führt durch einen engen Spalt im Fels. Der Durchgang ist teilweise so eng und niedrig, dass wir mit unseren Rucksäcken gerade so durchpassten.

Nach gut 22 km waren wir wieder in Hohnstein und beschlossen den wunderschönen Tag nach einer erholsamen Dusche bei einem eiskalten Köstritzer und einem leckeren Abendessen.

Wer gerne wandert, Felsen mag und vielleicht sogar klettert ist im Elbsandsteingebirge sehr gut aufgehoben. Ich habe den Tag sehr genossen und werde auf jeden Fall wiederkommen.