Something's gotta give

Jack Nicholson und Diane Keaton in Höchstform! Jack Nicholson spielt den alternden Playboy Harry, der in seinem Leben noch nie eine richtige Beziehung geführt hat und sich immer mit hübschen Frauen unter 30 umgibt. Eine dieser Frauen ist Marin (Amanda Peet), Ericas (Diane Keaton) Tochter. Marin hat Harry eingeladen, das Wochenende im Haus ihrer abwesenden Mutter zu verbringen. Erica taucht jedoch überraschenderweise auf – ausgerechnet in dem Moment, in dem Harry halbnackt vor dem Kühlschrank steht.

Erica und Harry können sich auf den esten Blick nicht leiden und feinden sich mit herrlichen Dialogen an. Es ist genau dieser Humor, der den Film so sehenswert macht. Klar ahnt man in diesem Moment schon, wie es enden wird, aber das ist egal. Der Wortwitz und die grandiose Schauspielkunst machen das wieder wett. Da ist zum Beispiel Harry, der nach seinem Herzinfarkt nur mit einem Krankenkittel bekleidet durch das Krankenhaus irrt und dabei den Blick auf seine nackte Kehrseite freigibt. Oder Erica, die vom Liebeskummer überwältigt wird und immer wieder herzzereißend losheult. Das tut sie mit einer solchen Hingabe, dass es an keiner Stelle dramatisch, sondern eher witzig wirkt. Selbst, wenn man nur zu gut nachvollziehen kann, wie sie sich gerade fühlen muss. Es ist die herrliche Ironie, die diesen Film so sehenswert macht. Dass frau ab und zu einen Blick auf den äußerst leckeren Keanu Reeves werfen darf, macht den Film natürlich noch etwas angenehmer.

Fazit: Unbedingt angucken, nach Möglichkeit im Original. Jack Nicholsons Stimme muss man einfach gehört haben. Der Humor ist sowieso nicht übersetzbar.

Infos zum Film gibt es bei IMDb und auf bei Sony Pictures.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.