Shaun of the Dead

„Der unterhaltsamste Film des Jahres“, wie ein Zitat auf dem Cover behauptet, ist der Film nicht unbedingt. Aber lustig ist er. Shaun (Simon Pegg) hängt täglich mit seinem Kumpel Ed (Nick Frost) in seiner Stammkneipe „Winchester“ rum. Shauns Freundin Liz (Kate Ashfield) möchte jedoch nicht ihr ganzes Leben im Pub verbringen und gibt Shaun den Laufpass. Shaun möchte sich nicht damit abfinden und Liz zurück gewinnen. Nur ist das gar nicht so einfach, denn draußen lauern jede Menge Zombies, die sich von den Lebenden ernähren. Shaun packt Kumpel Ed, seine Mutter Barbara (Penelope Wilton), deren Mann Philip (Bill Nighy) und Liz‘ Freunde ins Auto und bringt sie zum einzigen sicheren Ort, der ihm einfällt: das Winchester.

Ein kurzweiliger Film mit teilweise richtig guten Dialogen. Schade nur, dass nie erklärt wird, wo die Zombies auf einmal herkommen – oder ich habe diesen wichtigen Teil verpasst. Aber wirklich wichtig ist das letztendlich nicht, hauptsache gute Unterhaltung!

Gibt es Fußballer, die etwas in der Birne haben?

Was verbinden wir in erster Linie mit Fußball? Genau: Knackige Männer in Shorts, die zwar den Ball treffen und damit Millionen begeistern, aber bei Interviews selten einen korrekten Satz von sich geben. Nicht, dass es uns wirklich stören würde. Wir erwarten ja nicht mehr von den Jungs, als dass sie ihren Beruf ausüben. Umso schöner ist es dann, wenn auf einmal jemand daher kommt, der komplett anders ist. Der Mann, dessen Namen ich vermutlich niemals freihand schreiben kann, heißt Aki Riihilahti. Natürlich spielt er beim besten tollsten Verein der Welt: 1. FC Kaiserslautern.

In der letzten Ausgabe des Betze-Magazins las ich voller Erstaunen, dass Aki Riihilahti während seiner Zeit in England Kolumnen für die Times verfasste. Außerdem war in dem Bericht von einer Homepage die Rede, allerdings dooferweise ohne Link. Naja, wofür gibt es Google? Also habe ich den Namen in die Suchmaschine eingegeben, mich mindestens dreimal vertippt und bin dann auf der Homepage des FCK gelandet. Super. Zurück zu Google, Suchziel „Das Web“ eingestellt und tattaaaaaaa, das Objekt der Begierde: Aki Riihilahthi – The Official Homepage! Lieber Redakteur des Betze-Magazins, wie konnten Sie uns nur diesen Link vorenthalten? Es soll sogar in der Pfalz Leute geben, die englisch sprechen …

Naja. Letztendlich habe ich die Seite ja gefunden und lese mich seitdem fast täglich durch die News. Aki Riihilahti schreibt nicht nur viel, er schreibt auch verdammt gut und sehr humorvoll. War bei einem Mann, der als Traumfrau unter anderem Pippi Langstrumpf nennt, ja auch fast zu erwarten. Ich hoffe, dass Aki Riihilahti in Kaiserslautern weiterschreiben wird. Die Seite ist jetzt schon eine meiner absoluten Lieblingsseiten. Sollte es jemals eine Veröffentlichung in Buchform geben: Einen Käufer kenne ich schon.

Bis dahin werde ich mich mit der Homepage zufrieden geben. Wenn Aki Riihilahti so gut spielt, wie er schreibt, haben wir beim FCK für dieses Saison nichts zu befürchten. (Ok, die anderen 10 Spieler sollten natürlich auch den Ball treffen …) Übrigens: Ich habe es eben tatsächlich geschafft, den Namen fehlerfrei zu schreiben. Zum ersten Mal. Yeah!