Der Frühling kommt eher spät, dafür aber mit doppelter Kraft. Die Sonne scheint schon so kräftig, dass man an die Sonnenmilch denken sollte, wenn man sich länger draußen aufhält. Gestern ging es noch ohne, aber vor der ersten langen Radtour dieses Jahres werde ich mich auf jeden Fall mit Sonnenmilch eindecken.
Überall blühen schon herrliche Blumen, z.B. diese hier:

Weiß jemand, wie die heißen? Wir haben die als Kinder “Käseblumen” genannt, weshalb auch immer.
Die Bäume werden so langsam grün, wie diese Trauerweide an der Alb:

Und alles, was blühen kann, entfaltet so langsam seine ganze Schönheit:

Im Hintergrund ist die Albkapelle zu sehen, die vor 100 Jahren einfach komplett umgezogen wurde. Bemerkenswert.





4 Kommentare
Die Bilder gefallen mir sehr gut, Ann.
Bei mir grünt und blüht auch alles, doch ich habe meine Kamera verlegt und weiß nicht mehr wo. Frühjahsputz ist angesagt, um sie wieder zu finden.
Ich glaube, mich zu erinnern, dass die Blumen auf dem ersten Foto gestern auf dem Wochenmarkt als “Bornholm-Margeriten” angeboten wurden.
Korrigiere: Doch nicht. Naja, ist nicht weit her mit meinen botanischen Kenntnissen. Werd mal DasGen fragen, die kennt sich mit sowas aus.
Grüße
Laut Gärtner-Blog sind es Kuckucksblumen (bzw. Wiesenschaumkraut), und das verwirrt mich jetzt vollendens. Bisher hielt ich nämlich die kleinen weißen Blumen, die meistens im Wald an feuchten und eher schattigen Stellen wachsen, für Kuckucksblumen. Ich glaube, ich muss mir mal ein gutes Wald-und-Wiesen-Lexikon kaufen.
Es kann natürlich auch sein, dass die umgangsprachliche Benennung regional verschieden ist.
Hier noch ein Link zum Gärtner-Blog: http://gaertnerblog.de/blog/2008/kuckucksblume-wiesen-schaumkraut/
Also wir haben die immer Mini-Röschen genannt. :-)
(Aber ich habe auch irgendwann rausgefunden, dass es Wiesenschaumkraut ist, Kuckucksblume habe ich ja noch nie gehört!