Wie zum Beispiel neue Höreindrücke. Erst wusste ich gar nicht, woher das komische Geräusch kam, das ich im Park hörte. Doch dann sah ich es. Eine Krähe (oder ein Rabe?) saß mit weit geöffnetem Schnabel im Baum. Ein Vogel! Bisher habe ich nur sehr wenige Vögel gehört, und die vermutlich auch nicht richtig, also nicht das ganze Spektrum. Krähen gehörten nicht dazu, die geöffneten Schnäbel dieser Tiere konnte ich bisher nicht mit einem Geräusch verbinden. Bis heute. Schön ist es nicht unbedingt, aber es ist da. Und macht glücklich.
Neue Höreindrücke können allerdings auch beängstigend sein, wie ich eben feststellen musste, als ich mit dem Rad den stockfinsternen Park durchquerte. Gibt es Vögel, die im Dunkeln noch schreien? Von Eulen mal abgesehen, die gibt es dort sicher nicht.
2 Kommentare
Ich weiß ja nicht was Ihr da unten im Süden sonst so nachts im Park macht — aber schreiende Vögel?
Nicht dass ich wüßte. Bei uns gibts Karnickel, aber die schreien (meistens) auch nicht.
Hihi … Ob es ein Vogel war, weiß ich ja gar nicht. Ich habe ja nichts gesehen und kann das Geräusch deshalb nicht zuordnen. Es könnte alles gewesen sein, ein Vogel, eine Katze (Katzen habe ich noch nie maunzen gehört, nur schnurren), ein komisch bellender Hund, ein Handy, was weiß ich. Ich sollte vielleicht künftig im Dunkeln wieder einen anderen Weg nehmen. Ich verstehe ja sowieso nicht, weshalb dieser Parkabschnitt absolut unbeleuchtet ist, dort muss ich auch immer tierisch aufpassen, dass ich keinen Jogger umfahre.