Geräucherter Ziegen-Urin?

“In der Antike versuchte man Taubheit mit geräuchertem Ziegen-Urin zu heilen, im Mittelalter mit Muttermilch, später galten taube Menschen als dumm oder besessen.”

So beginnt ein sehr interessanter Artikel zur Geschichte der Gehörlosen in der Ärztezeitung. Das darin erwähnte Museum in Frankfurt am Main ist durchaus besuchenswert, vielleicht mache ich mal einen Tagesausflug.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Lauscher. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Ein Kommentar

  1. Erstellt am 13. Januar 2010 um 11:33 | Permanent-Link

    Danke für den Hinweis!

    Ich bin natürlich voll für Aufklärung. Aber eigentlich auch schade, dass uns die Fähigkeit abhanden gekommen ist, Unerklärliches als Besessenheit zu deuten. Ich habe zB eine zeitlang erfolglos versucht, der antiken Überzeugung anzuhängen, Tinnitus sei ein Hinweis auf göttliche Beseelung.

    Und ja, das Museum wollte ich mir bei Gelegenheit auch mal ansehen…

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>