In Sachen Sprachverständnis scheine ich keine spürbaren Fortschritte zu machen, deshalb werde ich jetzt zum Angriff übergehen und versuchen, ein Hörbuch zu verstehen. Ich habe mich für ein Buch entschieden, das ich nicht schon in Papierform im Regal stehen habe, damit ich auch wirklich ins kalte Wasser geworfen werde. Gelesen wird das Buch von Jan Josef Liefers, dessen Stimme eigentlich passen sollte. Ich bin gespannt, ob das funktioniert. Ich werde berichten!
Bei dem Buch handelt es sich übrigens um “Dr. Siri und seine Toten” von Colin Cotterill.
6 Kommentare
Good luck fürs Buch-hören. Hoffentlich ist es auch spannend. Ich bin froh dass ich endlich mal wieder auf deinen Blog gegangen bin. Deine Forschritte sind ja total spannend beschrieben und manchmal macht es mir Herzschmerzen, wenn ich denke wie idiotisch wir uns oft dir gegenüber verhalten haben.
Bis bald mal wieder
Ich finde nicht, dass Ihr Euch mir gegenüber idiotsich verhalten habt. Ihr habt Euch ganz normal verhalten und nicht irgendwie verhätschelt oder so, und genau das hat dafür gesorgt, dass ich heute dieses selbstständige Leben führen kann. Also, mach Dir da keinen Kopf!
Das hat mit idiotisch nicht viel zu tun, vielmehr mit Ungeduld (siehe Hoheit) Da wurde halt auch mal die Lautstärke grösser, obwohl das absolut nichts brachte. Aber schön, dass es jetzt immer besser wird, nur glaube ich am Telefon ist es immmer noch ein Abenteuer mit Dir zu sprechen….
Und? Wie hat es mit dem Hörbuch geklappt?
Ich habe Dr. Siri und seine Toten letztes Jahr gelesen und es hat mir recht gut gefallen. War mal was anderes.
Ich habe noch gar nicht richtig angefangen, ich war meistens viel zu müde dafür. Die letzten drei Wochen waren arbeitstechnisch extrem anstrengend, meine Freizeit habe ich komplett zum Schlafen gebraucht. Einmal habe ich kurz reingehört, aber nicht so viel verstanden, weil ich mich einfach nicht mehr konzentrieren konnte.
Andreas, es ist immer ein Abenteuer, mit mir zu sprechen …
. Es wird aber wirklich besser. Am besten merke ich es in der Kantine, dort kann ich mich mittlerweile mit immer jeweils einem Kollegen unterhalten, wenn der sich auf mich konzentriert. Sobald ein weiterer Gesprächpartner dazu kommt, wird es schwierig. Aber auch das klappt halbwegs; obwohl vieles verloren geht, weiß ich oft zumindest noch, was eigentlich das Gesprächsthema ist. Das habe ich in der Zeit ohne CI meistens nicht geschafft.
Letzte Woche habe ich mich zum ersten Mal getraut, ein Telefongespräch mit dem CI-Ohr entgegen zu nehmen. Zwar habe ich da auch nicht mehr verstanden als mit dem unversorgten Ohr, aber auch nicht weniger. Deshalb werde ich jetzt nur noch mit dem CI-Ohr telefonieren, vielleicht funktioniert das bald besser.