Projekt Kochen, Tag 6: Chinakohl-Karotten-Salat mit gebratenen Leberknödeln

Fleisch esse ich seit einigen Wochen nicht mehr so oft wie früher, weil ich es absurd finde, welche Fleischmassen tagtäglich verschlungen werde. Außerdem mochte ich schon immer Gemüse sehr gerne und bei vielen Gemüsegerichten würde ich überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass Fleisch fehlen könnte.

Bei manchen Fleischgerichten kann ich allerdings nur schwer widerstehen, eines davon sind Leberknödel. Selbstgemacht habe ich die mangels Fleischwolf noch nie, aber bei meinem Stammbiomarkt gibt es ab und zu so gute Leberknödel, dass ich noch keinen Anlass sah, es selbst zu versuchen.

Normalerweise kombiniere ich Leberknödel gutpfälzisch mit Sauerkraut, was auf Dauer natürlich etwas langweilig ist. Deshalb habe ich gestern eine für mich komplett neue Variante probiert: Gebratene Leberknödel mit einem herrlich süß-saurem Salat. Sehr unpfälzisch, aber auch sehr lecker.

Zutaten für 2 Portionen
Salat:
einige Blätter Chinakohl
4 Karotten, möglichst jung
1 kleine Birne
Apfelessig
Zitronensaft
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

Gebratene Leberknödel:
2 Leberknödel
1 Ei
1 EL Milch

Zubereitung
Chinakohlblätter waschen, trockenschleudern und in schmale Streifen schneiden. Karotten schälen und grob raspeln. Birne waschen, vierteln, Kerne entfernen und ungeschält in schmale Scheiben schneiden.

Dressing aus Apfelessig, etwas Zitronensaft, Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer anrühren und über den Salat geben. Gut durchmischen und mindestens eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

Mittlerweile die Leberknödel in kochende Brühe geben und gar ziehen lassen, das dauert ca. 15 Minuten. Danach aus dem Topf nehmen, in jeweils 3-4 Scheiben schneiden und kurz vor dem Servieren in der Pfanne mit ausreichend Butter von beiden Seiten anbraten. Wer mag, kann sie kurz vor Ende noch 1 Ei mit 1 EL Milch in einer Tasse mit einer Gabel gut vermischen und über die Leberknödel geben. Bei geringer Hitze warten, bis das Ei gestockt ist und dann servieren.

Fertig.

(Bilder gibt es heute ausnahmsweise keine.)

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