Im Kraichgau II

Jetzt wohne ich noch keine 3 Monate im Kraichgau und doch kommt es mir vor, als würde ich schon Jahre hier leben. Eingewöhnen war gar kein Thema, ich bin eingezogen und war sofort zuhause. Das ist mir bei all meinen Umzügen noch nie passiert, bisher brauchte ich immer mehrere Wochen bis Monate, um mich halbwegs an meine neue Umgebung zu gewöhnen. An einem Ort habe ich es sogar nie geschafft.

Seit ich hier wohne, frage ich mich jeden Tag aufs Neue, wie ich es nur so lange in der Stadt ausgehalten habe. Ich bin kein Stadtmensch. Zwar hat die Stadt jede Menge Annehmlichkeiten, aber die meisten davon brauche ich gar nicht und nutzte sie deshalb kaum, während ich in der Stadt lebte.

Ich liebe die Natur rund um das Dorf. Laufen macht mir hier viel mehr Spaß als in der Stadt, und das, obwohl ich in der Stadt einen Wald vor der Haustür hatte. Aber dieser Wald ist leider ziemlich langweilig. Gerade Wege, keine nennenswerten Steigungen, kaum Abwechslung. Hier auf dem Land kann ich quasi täglich eine neue Strecke laufen, wenn es mir danach ist. Das tut unglaublich gut.

Damit ihr wisst, wovon ich rede, füge ich einige Bilder an. Die habe ich bereits im März und April geschossen, bin bisher aber nicht dazu gekommen, sie zu bearbeiten.

März 2014
Im Kraichgau
Blick auf Stettfeld, am Horizont die Hügel des Pfälzerwalds

Im Kraichgau
Goldener Sonnenuntergang

April 2014
Im Kraichgau
Junge Reben

Im Kraichgau
Bärlauchblüte

Im Kraichgau
Raps

Im Kraichgau
Noch mehr Raps

Im Kraichgau
Riecht ihr es nicht auch, wie gut der Raps duftet?

Im Kraichgau
Felder, Weinberge, Hügel.

Im Kraichgau
Sonne

2 Gedanken zu „Im Kraichgau II“

  1. Es sieht wirklich sehrsehrsehr schön aus, auch als Radstrecke.
    Und für Katzen ist es sicher auch wunderbar. Oder? ODER? (zwecks Alternativwohngegend der Alters-WG).

  2. Oh ja, für Katzen ist die Gegend sehr geeignet. Radfahren kann man hier auch toll, ist aber auch arg hügelig und das macht mir noch ein bisschen zu schaffen, schließlich war ich jahrelang reine Flachlandradlerin.

    Beim Laufen fällt es mir lustigerweise bei weitem nicht so schwer wie ich befürchtet hatte, mir gefallen die Steigungen sogar. Allerdings muss ich die Strecke noch so planen, dass ich gegen Ende keine starken Steigungen mehr drin habe, sonst schaffe ich es nicht.

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