Cucugnan

Die meiste Zeit des Urlaubs übernachteten wir in Cucugnan, einem kleinen Dorf in den Corbières. Cucugnan liegt auf einem recht steilen Hügel. Auf den Bildern sah es gar nicht so steil aus, aber die Straßen haben es in sich. Besonders schmerzhaft merkten wir die Steigungen, wenn wir nach langen Wanderungen zum Abendessen ins Restaurant spazierten.

Cucugnan

Rue du Pauzadou

Rue de l'Auberge

Eglise St Julien

Sehr gut gefallen hat mir die Windmühle, die an der höchsten Stelle des Ortes steht. Von der Ferne sieht das Dorf sehr idyllisch aus, aber auch im Ort selbst lässt es sich aushalten. Nette enge Gassen, typisch französische Häuser und so gut wie gar keine Hektik. Auch kulinarisch bietet Cucugnan einiges, die drei Restaurants vor Ort verarbeiten in erster Linie regionale Waren, wozu auch vorzügliche Weine gehören. Der sehr würzige Honig, der in Cucugnan hergestellt wird, kann sich ebenfalls sehen lassen.

Moulin d'Omer

Moulin d'Omer

Moulin d'Omer

Wir wohnten in einer schnuckeligen kleinen Frühstückspension, in der es nur zwei Zimmer gab und bei der wir vorher auf einem Fragebogen ankreuzen mussten, was wir zum Frühstück haben wollen.

Ich mochte die Zeit in dem Dorf, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Wir hatten mit 6 Übernachtungen genau das richtige Maß getroffen; ein, zwei Tage länger und es wäre wahrscheinlich langweilig geworden. Direkt um Cucugnan gibt es zwar zwei wunderschöne und interessante Burgen, allerdings kann man die locker an nur einem Tag besichtigen. Für weitere Ausflüge muss man ins Auto steigen. Zwar sind die Wege zu schönen Ausflugsorten in der Luftlinie gar nicht so weit, aber durch die sehr kurvigen und steilen Straßen ist man bisweilen ewig unterwegs.

Moulin d'Omer

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