Bücher im Oktober

Seth Grahame-Smith und Jane Austen – Pride and Prejudice and Zombies

Die Idee dahinter ist großartig: Einen Klassiker der Weltliteratur mit Fantasy-Elementen würzen und somit etwas ganz neues kreieren. Die Umsetzung allerdings hat mir nicht so ganz behagt, was in erster Linie daran lag, dass der originale Stil Jane Austens verwendet wurde. Ich hatte auf eine Modernisierung gehofft, stattdessen wurden in Austens Original einfach einige Szenen umgeschrieben.

Das ist zwar an sich nichts schlimmes, aber das Buch ist für mich kein gutes Bahnbuch, weil der Stil ziemlich ermüdend ist. Deshalb habe ich das Buch abgebrochen und werde es wohl nach und nach an Sonntagen zu Ende lesen.

Erik Axl Sund – Narbenkind

Sehr starke Fortsetzung von Krähenmädchen, die gehörig alles über den Haufen geworfen hat, was ich zu wissen glaubte. Neue Wendungen, neue Erkenntnisse und maximale Verwirrung. Ich kann es kaum erwarten, endlich die Fortsetzung zu lesen, die in den nächsten Tagen in meinem Briefkasten liegen wird.

George R. R. Martin – A Dance With Dragons (Game of Thrones 5)

Zu den Büchern von George R. R. Martin habe ich ein sehr seltsames Verhältnis. Ich mag die Geschichten sehr, aber mit seinem Stil kann ich meistens nicht so viel anfangen. Es kommt bei mir darauf an, welcher seiner vielen Protagonisten gerade die Hauptrolle spielt. Oft finde ich die Kapitel furchtbar langweilig, meistens sind sie mir zu aufgebläht. Manche Kapitel fesseln mich aber auch dermaßen, dass ich dann doch weiterlesen möchte.

Am Stück habe ich allerdings noch kein Game-of-Thrones-Buch geschafft, ich lese die immer mit Unterbrechungen. Diesmal bin ich bis zu Seite 222 gekommen, bevor ich wieder zu genervt war. Weiterlesen werde ich das Buch wahrscheinlich im Weihnachtsurlaub.

Gillian Flynn – Gone Girl

Gone Girl war für mich die Überraschung des Monats. Im ersten Drittel der Geschichte dachte ich noch: “Ganz gut, aber das soll ein Thriller sein?” Im zweiten Drittel des Buches erfuhr ich, warum das Buch als Thriller verkauft wird. Zwar ist es immer noch kein Thriller im klassischen Sinne, aber doch deutlich spannender und düsterer. Ich mag es, wie sich die Geschichte entwickelt und geradezu vor Bosheit trieft. Das letzte Drittel fand ich wieder nicht ganz so prickelnd, die Entwicklung war recht realistisch.

John Scalzi – Agent der Sterne

Ein ziemlich beklopptes Buch, wenn auch nicht ganz so abgedreht, wie ich es erwartet hatte. Eine nette Lektüre, die mich gut unterhalten hat. Von Scalzi werde ich vermutlich noch mehr lesen, zum Glück steht hier bereits einiges im Regal.

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