Salzburg II

Blick auf die Altstadt von der Hohensalzburg
Salzburger Altstadt

In Salzburg war ich nicht zum ersten Mal, ganz sicher aber auch nicht zum letzten Mal. Der Kontrast zwischen den beiden Reisen könnte kaum größer sein: Im Mai 2011 konnte man sich vor lauter Menschen kaum bewegen, im Februar 2015 gehörte die Stadt gefühlt uns alleine. Die Weite hat richtig gut getan, vor allem konnte ich endlich mal Mozarts Geburtshaus bewundern, ohne dass ich im Gedränge fast verloren ging.

Mozarts Geburtshaus
Mozarts Geburtshaus

Sonnige Judengasse
Judengasse

Viel Neues habe ich nicht gesehen, aber das machte nichts. Vor allem Mozarts Geburtshaus und die Hohensalzburg ist immer einen Besuch wert. Auch die Residenz war interessant, allerdings haben wir die am Sonntag noch kurz vor der Heimfahrt reingequetscht und waren viel zu müde, um viel aufnehmen zu können. Die Informationsflut in Museen ermüdet mich immer sehr schnell, vor allem, wenn ich einen Audioguide in die Hand gedrückt bekomme und nichts zum Nachlesen habe.

Fiaker
Fiaker am Dom

Hohensalzburg
Kapitelplatz mit Blick auf die Hohensalzburg

Hohensalzburg
Irgendwo in der Hohensalzburg

Gegessen haben wir in Salzburg wieder wunderbar, ich bin auch endlich zu meinen Salzburger Nockerln gekommen. Ein Gedicht. Als ich 2011 in Salzburg war, wurden mir die Nockerln verweigert, weil sie nur für 2 Personen zubereitet wurden und ich alleine war. Diesmal war ich nicht alleine, und was ist? Wir landen prompt im einzigen Restaurant in Salzburg, das Einzelportionen anbietet. Hätte ich das mal 2015 gewusst … Wer alleine in Salzburg unterwegs ist und Salzburger Nockerln essen will, sollte beim Sternbräu vorbeischauen. Übersehen kann man das Restaurant vor allem nachts nicht, der riesige Stern auf dem Dach des Hauses ist meilenweit zu sehen.

Hohensalzburg
Hohensalzburg

Sehr interessant fand ich die Brauereiführung der Stiegl-Brauerei, die etwas außerhalb der Innenstadt liegt, aber noch gut zu Fuß erreichbar ist. Die Brauereiführung begann mit einem kleinen Film zum Thema Bier, der es in sich hatte. In dem richtig gut gemachten Kino saß man nämlich quasi mitten auf der Leinwand, die Bilder wurden sowohl auf dem Boden als auch auf der halbrunden Wand ausgestrahlt. So rollten plötzlich von rechts Trecker in mein Blickfeld, oder unter unseren Füßen begann ein Gebirgsbach zu rauschen. Ich war begeistert, auch wenn ich ob der Bilderflut um mich herum einige Male ein leichtes Schwindelgefühl verspürte.

Stiegl Brauerei
Stiegl-Brauerei

Auch der restliche Teil der Führung war sehr informativ und interessant. Stiegl hat ein riesiges Biermuseum gebaut und dabei weder Kosten noch Mühen gescheut. Wer sich für Bier interessiert und in Salzburg ist, sollte dort unbedingt vorbeischauen.

Baum im Hof der Hohensalzburg
Hof der Hohensalzburg

Zum Abschluss der Führung durften wir noch 3 verschiedene Biere testen. Stiegl hat verschiedene Hausbiersorten, die nur saisonal verfügbar sind. Im Februar war die Männerschokolade dran, ein wunderbares wohlschmeckendes Stout, das sogar tatsächlich etwas Kakao enthält. Die Hausbiere sind sehr experimentell und meistens nicht nach dem Reinheitsgebot gebraut. Wenn ich näher an Salzburg wohnen würde, würde ich sicherlich ab und zu hinfahren und die anderen Hausbiere testen. Leider werden die nicht nach Deutschland verkauft, was aber angesichts des geringen Angebots auch verständlich ist. Immerhin konnten wir vor Ort zwei Flaschen Männerschokolade kaufen, die kann ich mir sehr gut zu einem schokoladigen Nachtisch vorstellen.

Alpenpanorama
Alpenpanorama

Hach, Salzburg. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.

Blick auf die Altstadt
Salzach-Ufer

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