Alle Beiträge von Nikana

Annweiler

Heimat. In Annweiler bin ich jahrelang zur Schule gegangen und habe in der Zeit natürlich auch einige Ausflüge zum Wahrzeichen Annweilers, den Trifels, unternommen. Als Kind kam mir der Wanderweg immer unglaublich weit vor, dabei ist es vom Bahnhof auf den Trifels ein Katzensprung. Wenn man klein ist, wirkt natürlich alles viel riesiger.

Eine Wanderung zum Trifels, zur Anebos und zur Münz kann ich nur empfehlen. Normalerweise hat man von allen drei Burgen einen wunderbaren Weitblick, ich hatte aber leider Pech mit dem Wetter. Erst gegen Ende der Wanderung kam die Sonne durch, und der vormals grautrübe Himmel erstrahlte im herrlichsten Blau.

Trotz der Wetterschwankungen bin ich mit der Fotoausbeute zufrieden. So starke Wetterveränderungen während nur einer Tour hat man selten. So konnte ich innerhalb von drei Stunden Bilder machen, die aussehen, als ob sie eher an drei verschiedenen Tagen geschossen wurden.

Schade war nur, dass der Trifels wegen Eis und Schnee geschlossen war. Der Aufstieg war auch recht rutschig.
 

Eiszapfen am bemoosten Buntsandstein
 

Eisbedeckter Baum vor dem Trifels
 

Kiefernzweig
 

Noch mehr Eis am Buntsandstein
 

Blick auf den sonnenbeschienenen Trifels im Nebel mit Annweiler im Hintergrund
 

Märchenhafter Trifels
 

Anebos mit Trifels im Hintergrund
 

Asselstein im Nebelschnee
 

Blick auf den Pfälzerwald
 

Trifels von der Münz (Burg Scharfenberg) aus gesehen
 

Pfälzerwald im Nebel
 

Der weiße Baum von Gondor?
 

Zimmer frei!
 

Historische Wassergasse in Annweiler
 

Historische Wassergasse am Wasserrad
 

Sonnenuntergang über der Wassergasse

Burg Fleckenstein im Elsass

Burg Fleckenstein liegt bei Lembach im Elsass. Dort wollten wir die Aussicht über die Nordvogesen und den Pfälzerwald genießen und ein bisschen Ritter spielen. Eigentlich. Leider kamen uns zwei Kleinigkeiten in die Quere: Dichter Nebel und verschlossene Türen.

Schön war es aber trotzdem. Der Nebel sorgte für eine herrlich gespenstische Atmosphäre und war dermaßen dicht, dass wir die Burg erst dann sahen, als wir kurz davor standen. Für Bilder war dieses Wetter nahezu perfekt, denn der Novemberwald wirkt meiner Meinung nach im Nebel einfach am besten. Dass ich kein einziges Bild von der Burg selbst geschossen hatte, merkte ich allerdings erst zuhause.

Auf dem Rückweg wollten wir noch etwas essen, aber leider waren die Restaurants im Elsass noch geschlossen. Deshalb ging es nach Schweigen-Rechtenbach, wo wir uns diekt neben dem Deutschen Weintor im Schweigener Hof herrliche Wildgerichte gönnten. Der Rehbraten mit einer exotischen Schokoladen-Johannisbeer-Soße schmeckte hervorragend.

Die Bilder des Tages:

Nebelwald

 

Wasser

 

Die Bank

 

Farne

 

November

 

Benetzte Gräser

 

Benetzte Gräser II

 

Wald

 

See bei Lembach

Kloster Maulbronn

Wie hart das Leben im Kloster gewesen sein muss, merken wir von der Technik verwöhnten Menschen am ehesten, wenn wir es bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt aufsuchen. Die Kälte, die im Kloster Maulbronn steckt, kriecht sofort in die Knochen. Dabei war es am letzten Sonntag noch gar nicht so kalt, jedenfalls verglichen mit den eisigen Wintertagen.

Vom Kloster kann man nur einen kleinen Teil besichtigen, weil der Rest noch im Betrieb ist, aber dieser kleine Teil ist durchaus interessant. Am meisten mochte ich die kunstvolle Decke des Parlatoriums, dem Sprechsaal der Mönche. Die Kirche dagegen fand ich zu düster, vor allem die dunkelbraun lackierten Chorstühle sind bedrückend. Davon gibt es keine Fotos, weil ich ohne Stativ bei den Lichtverhältnissen keine Chance hatte. Die restlichen Eindrücke habe ich jedoch wie immer im Bild festgehalten.

Fachwerkhäuser
Fachwerkhäuser vor dem Kloster

 

Herbst
Herbstlaub

 

Innenhof des Klosters Maulbronn
Innenhof des Klosters

 

Kreuzgang im Kloster Maulbronn
Kreuzgang

 

Kreuzgang im Kloster Maulbronn
Kreuzgang mit im Boden eingelassenen Gräbern

 

Lampions
Lampions

 

Decke des Parlatoriums im Kloster Maulbronn
Decke des Parlatoriums

 

Decke des Parlatoriums im Kloster Maulbronn
Decke im Detail

 

Laub im Schnee
Schneelaub

 

Herbstbaum
Herbst

Herbstpfalz

Die Pfalz ist im Herbst einfach großartig. Klar, das ist sie zu jeder Jahreszeit, aber der Oktober ist etwas besonderes. Die Kastanien sind reif und warten darauf, aufgesammelt zu werden. Und auch sonst gibt es reichlich frische Ware in der Pfalz: In fast jedem Dorf am Rande des Pfälzerwalds gibt es mindestens einen Bauer, der Kürbisse, Kartoffeln, Äpfel und sonstige frisch geerntete Leckereien am Straßenrand verkauft. Dazu kommen die vielen Winzer, die neuen Wein in Kanistern verkaufen und bei denen man auch seinen Vorrat an bereits fertigem Wein aufstocken kann. Wer im Herbst durch die Pfalz fährt, kommt selten mit leeren Händen nach Hause.

Pilze
Pilzfamilie

 

Keschde lesen
Keschdesammler

 

Klee
Klee

 

Gut geschützte Maronen
Keschdeichel (Stachelige Hülle der Kastanien)

 

Trauben
Weiße Trauben

 

Trauben
Blaue Trauben

 

Trauben
Durchblick

 

Wingert
Im Wingert

Daheim

Es ist so schön, wieder daheim zu sein. Im Moment gibt es noch jede Menge zu tun, aber für einen ersten Ausflug in die Pfalz hat die Zeit schon gereicht. Bei herrlichstem Wetter ging es erst zum Hambacher Schloss, dann auf das Neustäder Weinlesefest. Reichlich Material für frische Bilder!

Hutzle
Hutzle im Wald

 

Keschde
Echte Pälzer Keschde (Kastanien)

 

Pälzer Keschdeweg
Wegmarkierung Pälzer Keschdeweg

 

Heidekraut
Fast verblühtes Heidekraut

 

Rheinebene
Die Wingerte (Weinberge) der Pfälzer Rheinebene

 

Weg zum Hambacher Schloss
Weg zum Hambacher Schloss

 

Hambacher Schloss
Hambacher Schloss

 

Straße in Hambach
Typische Weinortstraße in der Pfalz (in Hambach)

 

Einhorn
Bunte Ballons auf dem Weinlesefest

 

Elwetritschebrunnen in Neustadt
Elwetritschebrunnen in Neustadt an der Weinstraße

London

Diese Bilder sind schon etwas älter, fast ein Jahr alt, um genau zu sein. Bei der ersten Sichtung fand ich sie allsamt nicht so toll, in erster Linie deshalb, weil ich von der Qualität meiner Panasonic im Vergleich zur DSLR etwas enttäuscht war. Mit einigem Abstand sehe ich aber durchaus das Potenzial der Bilder und der Kamera, die jetzt sicherlich wieder öfter zum Einsatz kommen darf.

Trafalgar Square
Trafalgar Square mit riesigem Buddelschiff

 

London Eye + County Hall
London Eye und County Hall von der Westminster Bridge aus gesehen

 

Palace of Westminster
Palace of Westminster und Westminster Bridge

 

Clock Tower
Sonnenuntergang am Clock Tower

 

Tower Bridge, London
Tower Bridge

 

Tower Bridge
Auf der Tower Bridge

 

M&M's World
M&M’s World von außen

 

Notting Hill Gate Station
Notting Hill Gate Station

(Ich muss ganz dringend wieder nach England!)

Nebelhorn

Der Aufstieg zum Nebelhorn ist für einen Flachlandtiroler wie mich recht herausfordernd. Die Wege sind teilweise so steil, dass von einem Abstieg dringend abgeraten wird. Trotzdem wollte ich unbedingt zu Fuß hoch, denn mit der Gondel ist es viel zu langweilig. Es war anstrengend, hat sich aber gelohnt!

Einen Bericht gibt es heute nicht. Dafür lasse ich Bilder sprechen:

Sonne

 

Schichten

 

Aussicht

 

Aussicht

 

Aufstieg

 

Aufstieg

 

Muh

 

Aufstieg

 

Aufstieg

 

Aufstieg

 

Aussicht vom Nebelhorn

 

Aussicht vom Nebelhorn

 

Aussicht vom Nebelhorn

 

Aussicht vom Nebelhorn

 

Aussicht vom Nebelhorn

 

Neuschwanstein und Hohenschwangau

Eigentlich mag ich dieses Wort nicht. Pflichtprogramm. Das klingt so nach Kehrwoche, Zimmer aufräumen, Wäsche waschen. Arbeit eben. Nach Urlaubsvergnügen klingt es jedenfalls nicht. Zu einem Besuch des vermutlich berühmtesten deutschen Märchenschlosses, Neuschwanstein, passt es aber. Weil es schon ein kleines bisschen Arbeit ist. Zumindest ist es anstrengend.

Neuschwanstein
Neuschwanstein, frisch verpackt

Es fängt schon damit an, dass man sich vor dem Ticketschalter durch diese Touristentrenner schlängeln muss, diese durch Bänder verbundenen Pfosten, wie man sie auch aus Vergnügungsparks kennt und die dafür sorgen, dass alle gesittet anstehen. Ab der Eingangstür dauert es 45 Minuten, steht auf einem großen Schild. Jetzt ist viel Geduld angebracht, vor allem, wenn man von schreienden Kleinkindern umzingelt ist, die sich natürlich ganz furchtbar langweilen. Alleinreisenden möchte ich an der Stelle unbedingt empfehlen, sowohl Oropax, als auch ein spannendes Buch mitzubringen.

Hat man es an die Kasse geschafft, muss man sich entscheiden, was man sehen möchte: Nur Neuschwanstein, oder auch Hohenschwangau? Wenn beides, dann in welcher Reihenfolge? Wobei letzteres oft schon durch die nächstmöglichen Führungstermine vorgegeben ist. Neuschwanstein scheint wesentlich besser besucht zu sein, deshalb ist es sinnvoll, sich erst Hohenschwangau anzuschauen, wenn man beide Schlösser besuchen möchte.

Neuschwanstein/Parkplatz
Ausblick beim Aufstieg zum Schloss Hohenschwangau

Den Ticketshop verlässt man durch den ersten der vielen Souvenir-Shops. Abgesehen von einer überteuerten Cola kauften wir aber nichts und machten und stattdessen auf den Weg zum Schloss Hohenschwangau, das über eine Treppe in gut 5 Minuten erreichbar ist – normalerweise. Wir schafften das natürlich nicht, weil ich auf jeder zweiten Treppenstufe stehen bleiben musste, um die perfekte Fotoperspektive zu finden. Gefunden habe ich diese erst viel später, als wir schon auf dem Rückweg von Neuschwanstein waren.

Hohenschwangau
Blick auf Hohenschwangau

Oben mussten wir uns noch ein bisschen die Zeit vertreiben und schlenderten nach einer ausgiebigen Fotosession in einen weiteren Souvenir-Shop, wo wir äußert kitschige Bierkrüge und andere seltsame Dinge bestaunten. Am kuriosesten ist allerdings die mit Postkarten bestückte Geheimtür, die urplötzlich mit Schwung geöffnet wurde und mir beinahe an den Kopf knallte. Die Postkarte, die ich in der Hand hatte, kaufte ich daraufhin vorsichtshalber nicht; es schien mir zu gefährlich zu sein.

Wir retteten uns wieder nach draußen, wo die digitale Anzeige auch schon die Nummer unserer Führung anzeigte. Die Führung an sich war recht interessant, fotografieren durfte man aber leider nicht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vom meisten Prunk im Inneren eher unbeeindruckt war und die Aussicht auf den Alpsee am schönsten fand. Ich will damit keineswegs sagen, dass Hohenschwangau langweilig war, aber großartige Naturszenarien haben mich schon immer mehr beeindruckt. Ich bedauerte zutiefst, dass man nicht fotografieren durfte – ich hätte zwar nur aus dem Fenster fotografiert, aber wenn ich erstmal die dicke DSLR ausgepackt hätte, wäre ich bestimmt unter Generalverdacht geraten. Weil ich die Führung nicht stören wollte, ließ ich es bleiben.

Alpsee
Alpsee

Nach der Führung rannten wir rüber zum Schloss Neuschwanstein. OK, wir rannten nicht direkt, hatten aber trotz der Steigung ein ordentliches Tempo drauf, sodass wir unter anderem eine Pferdekutsche locker überholten. Meine übliche Panik vor dem Zuspätkommen führte natürlich mal wieder dazu, dass wir viel zu früh dort waren: Zeit für eine weitere Fotopause!

Marienbrücke
Marienbrücke, von Neuschwanstein aus gesehen

Die Führung durch Neuschwanstein fand ich spannender als die Führung auf Hohenschwangau. Was durchaus daran liegen könnte, dass Neuschwanstein schon immer eine unglaubliche Faszination auf mich ausübte, obwohl ich es nur von Bildern und aus einer Schneewittchen-Verfilmung kannte. Es war interessant zu sehen, was der Kini damals alles geplant und gebaut hatte. Am skurrilsten fand ich den Miniraum, der wie eine Tropfsteinhöhle aussah. Wie um alles in der Welt kommt man auf so eine Idee? Nett fand ich auch das Telefon, das zu den ersten Telefonen in Deutschland zählte.

Nach der Führung stärkten wir uns erst mit Kaffee und Kuchen und beschlossen dann, der Marienbrücke noch einen Besuch abzustatten. Leider waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee, das Gedränge auf der winzigen Brücke war unglaublich. Unschön fand ich, dass die meisten Touristen ziemlich rücksichtslos vorgingen und sich mit Ellenbogeneinsatz durchkämpften. Da wünscht man sich doch glatt eine ähnliche Zugangsbeschränkung wie bei den Führungen, damit sichergestellt ist, dass die Brücken nicht gnadenlos überfüllt sind. Uns reichte es jedenfalls recht schnell, Spaß geht wahrlich anders. Immerhin war die Aussicht grandios, zumal man von der Marienbrücke aus die einzige Seite des Schlosses sieht, die nicht mit Gerüsten verbaut ist.

Schloss Neuschwanstein
Neuschwanstein, von der Marienbrücke aus gesehen

Der Besuch der Schlösser lohnt sich auf jeden Fall. Aber man sollte entweder viel Zeit einplanen (einen Tag), oder die Karten im Voraus reservieren, um wenigstens die lange Schlange am Ticketshop zu umgehen.

Pfälzer Felder

Als Kind fand ich die Pfälzer Rheinebene total langweilig. Ich bin in einem kleinen Dorf im Pfälzerwald aufgewachsen, umgeben von Obstwiesen, Bergen und Burgruinen; alles in allem ein riesiger Spielplatz. Die Ebene dagegen war total öde, das einzige Interessante war für mich der Ausblick auf den am Horizont sichtbaren Pfälzerwald.

Inzwischen sehe ich das anders. Mich fasziniert die Farbvielfalt der Felder, die nahezu jede Woche anders aussehen. Als ich im Juli in der Heimat war, musste ich natürlich einige Bilder davon machen.

Feldweg

 

Windenergie

 

Weizenfeld

 

Zaun

Hallo, mich gibt es noch!

Je einsamer mein Blog, desto turbulenter mein Leben. Es ist schon doof, dass gerade dann, wenn man ganz viel zu bloggen hätte, die Zeit fehlt. Die letzten Wochen waren aber doch etwas chaotisch. Angefangen hat es mit einem sehr entspannenden Urlaub, aufgehört mit einer anstrengenden Wohnungssuche. Dazwischen hatte ich noch meine allerletzte Geschäftsreise für meinen derzeitigen Arbeitgeber, den ich Ende September verlassen werde.

Zum Glück habe ich inzwischen eine wunderschöne Wohnung gefunden. Die Arbeit ist damit zwar noch nicht getan, schließlich steht noch ein großer Umzug und die Renovierung der neuen Wohnung an, aber immerhin kann ich mir eine kleine Verschnaufpause gönnen. Die ich dazu nutzen werde, endlich die Urlaubsbilder zu bloggen und noch einige Touristentouren in Regensburg zu machen. Alles werde ich mir nicht mehr anschauen können, aber die eine oder andere Sehenswürdigkeit muss unbedingt noch sein. Nur schade, dass ich es nicht auf den berühmten Weihnachtsmarkt im Hause Thurn und Taxis geschafft habe. Da muss ich wohl im Winter noch einmal nach Regensburg kommen.

Jetzt kümmere ich mich aber erst um die Urlaubsbilder, die ich in den nächsten Tagen posten werde. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es jetzt schon:

Hochvogel
Blick auf den Hochvogel vom Nebelhorn aus