Alle Beiträge von Nikana

Es wird farbig!

Da mir das andere Layout zu depressiv war, habe ich mal wieder mein schlaues CSS-Buch ausgegraben und etwas rumgespielt. Jetzt gefällt es mir etwas besser, wenn auch noch nicht perfekt. Weitere Änderungen am Layout sind also nicht ausgeschlossen.

Jetzt gehe ich aber erstmal auf die Suche nach allen englischen Begriffen. Die verstecken sich zum Teil recht gut …

Sonntagsimpressionen

9:30. Ich krabble aus dem Bett, und versuche wach zu werden. Kein einfaches Unterfangen, schon gar nicht Sonntags, wenn dafür eigentlich gar keine Notwendigkeit besteht. Irgendwie schaffe ich es aber.

10:00. Nachdem ich mich mittels Internet davon überzeugt habe, dass die Welt noch existiert (wann sind die Sonntagszeitungen eigentlich so unhandlich geworden?), schlurfe ich in die Küche, um meinem neuen Sonntagsfrühstückritual nachzugehen: Apfelpfannkuchen backen.

10:30. Die Küche ist ein einziges Schlachtfeld. Wie schaffe ich das nur immer wieder, die Küche bei Benutzung so weniger Utensilien in einen Kriegsschauplatz zu verwandeln? Egal, aufgeräumt wird später. Ich mache mir einen kräftigen Kaffee und schleppe ihn gemeinsam mit meinen frischen Pfannkuchen ins Wohnzimmer.

10:55. Ich schnappe mir die Fernbedienung und gucke, was das Kinderprogramm heute hergibt. ZDF erscheint auf dem Bildschirm, ein wohlbekannter blauer Bauwagen ist zu sehen. Löwenzahn, juhu! Doch wo ist Peter Lustig? Wer ist der Kerl mit der roten Hose, der versucht genauso zu sprechen, wie es Peter Lustig immer getan hat? Gleich darauf kommt der Abspann, ich habe mal wieder viel zu spät eingeschaltet. Kein Peter Lustig im Abspann, dafür eine leicht veränderte Titelmusik. Was ist hier passiert? Ich werfe den PC wieder an und bemühe Google. Wah! Peter Lustig hat aufgehört! Der Mann, der mir seit meiner Kindheit abwechselnd mit Armin und Christoph die Welt erklärt, wird keine neuen Löwenzahn-Folgen mehr machen. Sehr traurig, auch wenn die Gründe natürlich nachvollziehbar sind.

11:15. So langsam erhole ich mich von dem Schock und suche nach weiteren Infos zum neuen Löwenzahn-Frontmann. Die Seite des ZDF hilft mir dabei: Die Pilotfolge mit „Fritz Fuchs“ ist online. Habe ich nicht noch letzte Woche im Rahmen der GEZ-Diskussionen gesagt, dass ich das Internetangebot der öffentlich-rechtlichen eigentlich nicht brauche? Naja. So schnell kann sich das ändern …

12:00. Hm … Überzeugt bin ich nicht. Ich habe mir die Pilotfolge im Miniformat auf dem PC angeschaut und fand sie ganz nett, aber „Fritz Fuchs“ (Guido Hammesfahr) kopiert Peter meiner Meinung nach zu sehr. Er redet ähnlich, macht die gleichen Sprechpausen, die auch Peter Lustig gemacht hat und wirkt auch sonst zu geklont. Klar, er ist jünger, hat einen flotteren Ton drauf, flirtet mt einer hübschen Kioskbesitzerin, trägt rote Hosen, hat einen Hund namens Keks und besitzt sogar ein Handy, aber dennoch habe ich den Eindruck, dass er versucht, eine Kopie von Peter Lustig darzustellen. Mal gucken, was das wird. Da meine Neugierde jetzt geweckt ist, werde ich mein Sonntagsfrühstückritual in Zukunft erweitern und Löwenzahn einschalten.

13:00. Die Küche ist wieder sauber. Ich mache es mir mit meinem Buch auf der Couch gemütlich. Sonntage sind toll!

13:15. Eine laute Stimme direkt hinter mir sagt „Hallo!“. Ich springe vor Schreck fast von der Couch und schaue mich panisch um, bevor ich registriere, dass mein Nachbar seinen Fernsehapparat eingeschaltet hat. Irgendwann werde ich ihn doch fragen, ob er nicht Kopfhörer kaufen möchte. Er stellt seinen TV so laut, dass ich diesen in Zimmerlautstärke wahrnehme. Und der Mann wohnt ein Stockwerk weiter oben … Oder ist es eine Frau? Keine Ahnung. Jedenfalls kann ich jeden Abend bei „Wer wird Millionär?“ mitraten, ohne den Fernseher einschalten zu müssen. Hat auch was, spart Strom …

14:30. Arg! Lautern spielt schon 30 Minuten und ich hätte es fast wieder verpennt. PC an, Kicker Liveticker aufrufen, mitfiebern!

15:50. Aus aus aus, das Spiel ist aus! Lautern hat gewonnen. Zum ersten Mal in dieser Saison auswärts. Ja! Sieg, Sieg, AUS-WÄRTS-SIEG! Tut das gut!

16:00. Jetzt kann ich mich endlich wieder meiner Lektüre widmen und den Sonntag gemütlich ausklingen lassen.

20:30. In der Wohnung über meiner läuft Rosamunde Pilcher. Somit wäre die Frage nach dem Geschlecht des Nachbarn geklärt.

Shaun of the Dead

„Der unterhaltsamste Film des Jahres“, wie ein Zitat auf dem Cover behauptet, ist der Film nicht unbedingt. Aber lustig ist er. Shaun (Simon Pegg) hängt täglich mit seinem Kumpel Ed (Nick Frost) in seiner Stammkneipe „Winchester“ rum. Shauns Freundin Liz (Kate Ashfield) möchte jedoch nicht ihr ganzes Leben im Pub verbringen und gibt Shaun den Laufpass. Shaun möchte sich nicht damit abfinden und Liz zurück gewinnen. Nur ist das gar nicht so einfach, denn draußen lauern jede Menge Zombies, die sich von den Lebenden ernähren. Shaun packt Kumpel Ed, seine Mutter Barbara (Penelope Wilton), deren Mann Philip (Bill Nighy) und Liz‘ Freunde ins Auto und bringt sie zum einzigen sicheren Ort, der ihm einfällt: das Winchester.

Ein kurzweiliger Film mit teilweise richtig guten Dialogen. Schade nur, dass nie erklärt wird, wo die Zombies auf einmal herkommen – oder ich habe diesen wichtigen Teil verpasst. Aber wirklich wichtig ist das letztendlich nicht, hauptsache gute Unterhaltung!

Gibt es Fußballer, die etwas in der Birne haben?

Was verbinden wir in erster Linie mit Fußball? Genau: Knackige Männer in Shorts, die zwar den Ball treffen und damit Millionen begeistern, aber bei Interviews selten einen korrekten Satz von sich geben. Nicht, dass es uns wirklich stören würde. Wir erwarten ja nicht mehr von den Jungs, als dass sie ihren Beruf ausüben. Umso schöner ist es dann, wenn auf einmal jemand daher kommt, der komplett anders ist. Der Mann, dessen Namen ich vermutlich niemals freihand schreiben kann, heißt Aki Riihilahti. Natürlich spielt er beim besten tollsten Verein der Welt: 1. FC Kaiserslautern.

In der letzten Ausgabe des Betze-Magazins las ich voller Erstaunen, dass Aki Riihilahti während seiner Zeit in England Kolumnen für die Times verfasste. Außerdem war in dem Bericht von einer Homepage die Rede, allerdings dooferweise ohne Link. Naja, wofür gibt es Google? Also habe ich den Namen in die Suchmaschine eingegeben, mich mindestens dreimal vertippt und bin dann auf der Homepage des FCK gelandet. Super. Zurück zu Google, Suchziel „Das Web“ eingestellt und tattaaaaaaa, das Objekt der Begierde: Aki Riihilahthi – The Official Homepage! Lieber Redakteur des Betze-Magazins, wie konnten Sie uns nur diesen Link vorenthalten? Es soll sogar in der Pfalz Leute geben, die englisch sprechen …

Naja. Letztendlich habe ich die Seite ja gefunden und lese mich seitdem fast täglich durch die News. Aki Riihilahti schreibt nicht nur viel, er schreibt auch verdammt gut und sehr humorvoll. War bei einem Mann, der als Traumfrau unter anderem Pippi Langstrumpf nennt, ja auch fast zu erwarten. Ich hoffe, dass Aki Riihilahti in Kaiserslautern weiterschreiben wird. Die Seite ist jetzt schon eine meiner absoluten Lieblingsseiten. Sollte es jemals eine Veröffentlichung in Buchform geben: Einen Käufer kenne ich schon.

Bis dahin werde ich mich mit der Homepage zufrieden geben. Wenn Aki Riihilahti so gut spielt, wie er schreibt, haben wir beim FCK für dieses Saison nichts zu befürchten. (Ok, die anderen 10 Spieler sollten natürlich auch den Ball treffen …) Übrigens: Ich habe es eben tatsächlich geschafft, den Namen fehlerfrei zu schreiben. Zum ersten Mal. Yeah!

Something's gotta give

Jack Nicholson und Diane Keaton in Höchstform! Jack Nicholson spielt den alternden Playboy Harry, der in seinem Leben noch nie eine richtige Beziehung geführt hat und sich immer mit hübschen Frauen unter 30 umgibt. Eine dieser Frauen ist Marin (Amanda Peet), Ericas (Diane Keaton) Tochter. Marin hat Harry eingeladen, das Wochenende im Haus ihrer abwesenden Mutter zu verbringen. Erica taucht jedoch überraschenderweise auf – ausgerechnet in dem Moment, in dem Harry halbnackt vor dem Kühlschrank steht.

Erica und Harry können sich auf den esten Blick nicht leiden und feinden sich mit herrlichen Dialogen an. Es ist genau dieser Humor, der den Film so sehenswert macht. Klar ahnt man in diesem Moment schon, wie es enden wird, aber das ist egal. Der Wortwitz und die grandiose Schauspielkunst machen das wieder wett. Da ist zum Beispiel Harry, der nach seinem Herzinfarkt nur mit einem Krankenkittel bekleidet durch das Krankenhaus irrt und dabei den Blick auf seine nackte Kehrseite freigibt. Oder Erica, die vom Liebeskummer überwältigt wird und immer wieder herzzereißend losheult. Das tut sie mit einer solchen Hingabe, dass es an keiner Stelle dramatisch, sondern eher witzig wirkt. Selbst, wenn man nur zu gut nachvollziehen kann, wie sie sich gerade fühlen muss. Es ist die herrliche Ironie, die diesen Film so sehenswert macht. Dass frau ab und zu einen Blick auf den äußerst leckeren Keanu Reeves werfen darf, macht den Film natürlich noch etwas angenehmer.

Fazit: Unbedingt angucken, nach Möglichkeit im Original. Jack Nicholsons Stimme muss man einfach gehört haben. Der Humor ist sowieso nicht übersetzbar.

Infos zum Film gibt es bei IMDb und auf bei Sony Pictures.

Magnolia

Oft wurde mir Magnolia empfohlen, aber nie bin ich dazu gekommen, den Film zu schauen. Bis ich die DVD in der Bücherei in der Hand hielt und sofort einsteckte. Bei Philip Seymour Hoffman auf dem Cover kann ich einfach nicht widerstehen!

Gestern schob ich also die DVD in den Player, ohne zu wissen, was mich erwarten würde. Ich wusste noch nicht mal, wer neben Mr. Hoffman mitspielt und war deshalb negativ überrascht, als auf einmal ein langhaariger Typ auf dem Bildschirm rumhampelte und mich sehr an Tom Cruise erinnerte. Unglücklicherweise war er es auch, aber er war aushaltbar, weil er genau so einen Typen spielte, wie ich ihn mir in Wirklichkeit vorstelle. Somit kam nicht die Gefahr auf, dass ich seine Figur mögen könnte.

Magnolia handelt von Menschen, die total unterschiedlich sind und auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Alle durchleben innerhalb eines Tages emotionelle Tiefen und werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Erst im Laufe des Filmes erfährt der Zuschauer, auf welche Weise die Leute miteinander in Verbindung stehen. Magnolia ist wie ein Puzzlespiel, das erst dann verstanden wird, wenn das letzte Puzzle-Teil hinzugefügt und das Bild somit vervollständigt wurde. Ein fazinierender und kluger, aber auch sehr trauriger Film mit guten Schauspielern, die alle ihr bestes geben. Auf jeden Fall sehenswert!

Offizielle Homepage: http://www.magnoliamovie.com/
IMDb: http://www.imdb.com/title/tt0175880/

Der Start

Ein neuer Versuch, diesmal ernsthaft. Wirklich. Diesen Blog werde ich dazu nutzen, die Filme und Bücher, die ich gerade gesehen/gelesen habe, vorzustellen. Deshalb auch Fibu-Blog. Wer Informationen zur Finanzbuchhaltung sucht, ist hier ganz falsch. Vielleicht sollte ich den Namen noch ändern …