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Weihnachts-Chaos?

Von wegen. Heute habe ich mich tapfer in den Trubel gestürzt, letzter Einkauf vor Weihnachten. Sachen bunkern, bis der Kühlschrank platzt, schließlich ist ganze drei Tage kein Einkauf möglich. Ich stellte mich auf einen heißen Kampf an der Kühltruhe ein, überlegte schon die besten Strategien zur Verteitigung der ergatterten Waren, und was war? Nichts war. Kaum Leute im Geschäft und die wenigen auch noch sehr zivilisiert. Von allem war noch aussreichend vorhanden. Die einzige Befriedigung bestand darin, die letzten Hasenkeulen zu ergattern. Immerhin. Aber sonst? Tote Hose. Weihnachten ist auch nicht mehr das, was es mal war …

Jetzt spiele ich noch mit dem Gedanken, kurz vor Ladenschluß noch einmal in die Stadt zu fahren. Einfach so. Dem Chaos zuliebe. Es ist schließlich Weihnachten!

Same procedure as every year …

Gestern hat es mich erwischt. Eigentlich dachte ich ja, ich würde die Flucht dieses Jahr endlich schaffen. Zweimal schon habe ich mich ganz knapp gerettet, stolz wie Oskar. Aber gestern gab es kein Entkommen. Ich war regelrecht gefesselt, unfähig, irgendwo anders hinzugehen. Ich stand halbnackt in der Umkleidekabine einer Boutique, als das Unvermeindliche geschah. Ich konnte mir nicht mal etwas in die Ohren stopfen. Last Christmas, I gave you my heart … Geht weg!

Nachtrag: Das wirklich Schlimme daran ist: Heute habe ich einen Ohrwurm. Einen ganz fiesen. Ich habe mich unter der Dusche sogar beim Mitsingen ertappt. ARGH!

Wörter

1. Dein Lieblingswort?
Es gibt unzählige Wörter auf dieser Welt. Schöne, lustige, merkwürdige, herzzerreißende, traurige, hässliche, lächerliche, langweilige, lange, kurze, malerische, abstrakte, skurrile, logische, verrückte, aufgeblähte, bescheidene, brutale, sanfte, harsche, laute, ruhige, unverdauliche, verschnörkelte, romantische … und ich werde hier nach einem Lieblingswort gefragt?

2. Welches Wort magst du gar nicht?

Ich mag es gar nicht, wenn Wörter scheinbar lustig verunstaltet werden, wie zum Beispiel der Klassiker „zum Bleistift“. So langweilig, so nervig!

3. Welches Wort muss man unbedingt kennen?
Schnickelfritz.

4. Wo schaust du nach, wenn du die Bedeutung eines Wortes wissen willst?
Google, Wikipedia, answers.com, www.m-w.com und im Bücherregal oder in der Bibliothek.

5. Wie gehst du mit Leuten um, die dich mit Fach- oder Fremdwörtern bombadieren?
Ich antworte auf pfälzisch. Dann redet mein Gesprächspartner automatisch etwas verständlicher, denn Landeier sind ja bekanntermaßen etwas schwer von Begriff. ;)

Gefunden bei gimme5.

Es wird farbig!

Da mir das andere Layout zu depressiv war, habe ich mal wieder mein schlaues CSS-Buch ausgegraben und etwas rumgespielt. Jetzt gefällt es mir etwas besser, wenn auch noch nicht perfekt. Weitere Änderungen am Layout sind also nicht ausgeschlossen.

Jetzt gehe ich aber erstmal auf die Suche nach allen englischen Begriffen. Die verstecken sich zum Teil recht gut …

Sonntagsimpressionen

9:30. Ich krabble aus dem Bett, und versuche wach zu werden. Kein einfaches Unterfangen, schon gar nicht Sonntags, wenn dafür eigentlich gar keine Notwendigkeit besteht. Irgendwie schaffe ich es aber.

10:00. Nachdem ich mich mittels Internet davon überzeugt habe, dass die Welt noch existiert (wann sind die Sonntagszeitungen eigentlich so unhandlich geworden?), schlurfe ich in die Küche, um meinem neuen Sonntagsfrühstückritual nachzugehen: Apfelpfannkuchen backen.

10:30. Die Küche ist ein einziges Schlachtfeld. Wie schaffe ich das nur immer wieder, die Küche bei Benutzung so weniger Utensilien in einen Kriegsschauplatz zu verwandeln? Egal, aufgeräumt wird später. Ich mache mir einen kräftigen Kaffee und schleppe ihn gemeinsam mit meinen frischen Pfannkuchen ins Wohnzimmer.

10:55. Ich schnappe mir die Fernbedienung und gucke, was das Kinderprogramm heute hergibt. ZDF erscheint auf dem Bildschirm, ein wohlbekannter blauer Bauwagen ist zu sehen. Löwenzahn, juhu! Doch wo ist Peter Lustig? Wer ist der Kerl mit der roten Hose, der versucht genauso zu sprechen, wie es Peter Lustig immer getan hat? Gleich darauf kommt der Abspann, ich habe mal wieder viel zu spät eingeschaltet. Kein Peter Lustig im Abspann, dafür eine leicht veränderte Titelmusik. Was ist hier passiert? Ich werfe den PC wieder an und bemühe Google. Wah! Peter Lustig hat aufgehört! Der Mann, der mir seit meiner Kindheit abwechselnd mit Armin und Christoph die Welt erklärt, wird keine neuen Löwenzahn-Folgen mehr machen. Sehr traurig, auch wenn die Gründe natürlich nachvollziehbar sind.

11:15. So langsam erhole ich mich von dem Schock und suche nach weiteren Infos zum neuen Löwenzahn-Frontmann. Die Seite des ZDF hilft mir dabei: Die Pilotfolge mit „Fritz Fuchs“ ist online. Habe ich nicht noch letzte Woche im Rahmen der GEZ-Diskussionen gesagt, dass ich das Internetangebot der öffentlich-rechtlichen eigentlich nicht brauche? Naja. So schnell kann sich das ändern …

12:00. Hm … Überzeugt bin ich nicht. Ich habe mir die Pilotfolge im Miniformat auf dem PC angeschaut und fand sie ganz nett, aber „Fritz Fuchs“ (Guido Hammesfahr) kopiert Peter meiner Meinung nach zu sehr. Er redet ähnlich, macht die gleichen Sprechpausen, die auch Peter Lustig gemacht hat und wirkt auch sonst zu geklont. Klar, er ist jünger, hat einen flotteren Ton drauf, flirtet mt einer hübschen Kioskbesitzerin, trägt rote Hosen, hat einen Hund namens Keks und besitzt sogar ein Handy, aber dennoch habe ich den Eindruck, dass er versucht, eine Kopie von Peter Lustig darzustellen. Mal gucken, was das wird. Da meine Neugierde jetzt geweckt ist, werde ich mein Sonntagsfrühstückritual in Zukunft erweitern und Löwenzahn einschalten.

13:00. Die Küche ist wieder sauber. Ich mache es mir mit meinem Buch auf der Couch gemütlich. Sonntage sind toll!

13:15. Eine laute Stimme direkt hinter mir sagt „Hallo!“. Ich springe vor Schreck fast von der Couch und schaue mich panisch um, bevor ich registriere, dass mein Nachbar seinen Fernsehapparat eingeschaltet hat. Irgendwann werde ich ihn doch fragen, ob er nicht Kopfhörer kaufen möchte. Er stellt seinen TV so laut, dass ich diesen in Zimmerlautstärke wahrnehme. Und der Mann wohnt ein Stockwerk weiter oben … Oder ist es eine Frau? Keine Ahnung. Jedenfalls kann ich jeden Abend bei „Wer wird Millionär?“ mitraten, ohne den Fernseher einschalten zu müssen. Hat auch was, spart Strom …

14:30. Arg! Lautern spielt schon 30 Minuten und ich hätte es fast wieder verpennt. PC an, Kicker Liveticker aufrufen, mitfiebern!

15:50. Aus aus aus, das Spiel ist aus! Lautern hat gewonnen. Zum ersten Mal in dieser Saison auswärts. Ja! Sieg, Sieg, AUS-WÄRTS-SIEG! Tut das gut!

16:00. Jetzt kann ich mich endlich wieder meiner Lektüre widmen und den Sonntag gemütlich ausklingen lassen.

20:30. In der Wohnung über meiner läuft Rosamunde Pilcher. Somit wäre die Frage nach dem Geschlecht des Nachbarn geklärt.

Gibt es Fußballer, die etwas in der Birne haben?

Was verbinden wir in erster Linie mit Fußball? Genau: Knackige Männer in Shorts, die zwar den Ball treffen und damit Millionen begeistern, aber bei Interviews selten einen korrekten Satz von sich geben. Nicht, dass es uns wirklich stören würde. Wir erwarten ja nicht mehr von den Jungs, als dass sie ihren Beruf ausüben. Umso schöner ist es dann, wenn auf einmal jemand daher kommt, der komplett anders ist. Der Mann, dessen Namen ich vermutlich niemals freihand schreiben kann, heißt Aki Riihilahti. Natürlich spielt er beim besten tollsten Verein der Welt: 1. FC Kaiserslautern.

In der letzten Ausgabe des Betze-Magazins las ich voller Erstaunen, dass Aki Riihilahti während seiner Zeit in England Kolumnen für die Times verfasste. Außerdem war in dem Bericht von einer Homepage die Rede, allerdings dooferweise ohne Link. Naja, wofür gibt es Google? Also habe ich den Namen in die Suchmaschine eingegeben, mich mindestens dreimal vertippt und bin dann auf der Homepage des FCK gelandet. Super. Zurück zu Google, Suchziel „Das Web“ eingestellt und tattaaaaaaa, das Objekt der Begierde: Aki Riihilahthi – The Official Homepage! Lieber Redakteur des Betze-Magazins, wie konnten Sie uns nur diesen Link vorenthalten? Es soll sogar in der Pfalz Leute geben, die englisch sprechen …

Naja. Letztendlich habe ich die Seite ja gefunden und lese mich seitdem fast täglich durch die News. Aki Riihilahti schreibt nicht nur viel, er schreibt auch verdammt gut und sehr humorvoll. War bei einem Mann, der als Traumfrau unter anderem Pippi Langstrumpf nennt, ja auch fast zu erwarten. Ich hoffe, dass Aki Riihilahti in Kaiserslautern weiterschreiben wird. Die Seite ist jetzt schon eine meiner absoluten Lieblingsseiten. Sollte es jemals eine Veröffentlichung in Buchform geben: Einen Käufer kenne ich schon.

Bis dahin werde ich mich mit der Homepage zufrieden geben. Wenn Aki Riihilahti so gut spielt, wie er schreibt, haben wir beim FCK für dieses Saison nichts zu befürchten. (Ok, die anderen 10 Spieler sollten natürlich auch den Ball treffen …) Übrigens: Ich habe es eben tatsächlich geschafft, den Namen fehlerfrei zu schreiben. Zum ersten Mal. Yeah!

Der Start

Ein neuer Versuch, diesmal ernsthaft. Wirklich. Diesen Blog werde ich dazu nutzen, die Filme und Bücher, die ich gerade gesehen/gelesen habe, vorzustellen. Deshalb auch Fibu-Blog. Wer Informationen zur Finanzbuchhaltung sucht, ist hier ganz falsch. Vielleicht sollte ich den Namen noch ändern …