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Kramerspitz

Die Kramerspitz ist ein grüner Berg, der von unten recht langweilig aussieht. Deshalb wollten wir da erst gar nicht hoch, viel lieber wären wir auf die Zugspitze gewandert. Da die Wettervorhersage aber starken Nebel, Schneeregen und bittere Kälte vorhersagte und wir darauf gar keine Lust hatten, knöpften wir uns spontan die Kramerspitz vor. Was sich als sehr gute Wahl herausstellte, denn der Kramer ist alles andere als langweilig.

Kramerspitz
Die Kramerspitz von unten – total harmlos, nicht wahr?

Die Wanderung ging recht gemächlich los. Breite Wege, Herzchen an den Bäumen, keine nennenswerten Anstiege … perfekt, um langsam wach zu werden.

Los geht's

Nach der Almhütte wurde der Weg schnell steiler. Zwar handelte es sich noch um einen breiten Forstweg, aber mächtig steil war es trotzdem. Bei der St. Martinshütte mussten wir erst eine kleine Verschnaufpause einlegen und nutzten den Moment, um den Ausblick zu genießen.

Martinshütte
St. Martinshütte, unten Garmisch, hinten das Wettersteingebirge

Wettersteingebirge
Wettersteingebirge

Nach der Hütte wurde der Weg schmaler, der Wald lichter und die Aussicht immer schöner.

Pfad

Schmetterling

Brücke

Pfad

Außerdem wurde der Weg immer steiler, schon bald war leichtes Klettern angesagt. Bis zum Gipfel muss man relativ viel klettern, auch wenn diese Aussage sicherlich nur für normale Wanderer gilt. Bergsteiger werden vermutlich maximal mit den Schultern zucken und sich über uns Flachlandtiroler wundern. Wir fanden es allerdings teilweise recht abenteuerlich und etwas anstrengender als erwartet.

Holzpfad

Aufstieg

Nicht alle Kletterstellen waren mit Seilen gesichert, allerdings hätten wir die ohnehin fast nie gebraucht. Es gab nur eine Stelle, an der ich mir dringend Seile gewünscht hätte, da war aber aufgrund der Wandbeschaffenheit nichts zu machen: Seile hätten in der porösen Wand niemals gehalten.

Garmisch-Partenkirchen
Blick auf Garmisch-Partenkirchen

Als wir gerade dachten, dass wir jetzt das schlimmste überstanden hätten und dass es doch gar nicht so schwierig war, ging es erst richtig los. Um auf den eigentlichen Kramergipfel zu kommen, mussten wir zunächst einen anderen Gipfel auf der Nordseite umgehen. Dort gab es nur einen schmalen Pfad, der sich durch das Geröll zog. Hier hätte ich mir die Seile gewünscht, aber das war technisch nicht möglich. Wenigstens weiß ich jetzt, warum so viele Bergwanderer Stöcke haben, die wäre eine gute Alternative zu den Seilen gewesen.

Gipfelumrundung
Gipfelpfad

Schmale Pfade
Blick nach vorne

Rückblick
Blick zurück

Die letzten Meter zum Gipfel hatten es ebenfalls in sich: Erst mussten wir einen schmalen Grat mit leicht feuchtem Gras überqueren, dann noch die letzten 50 bis 100 Meter richtig klettern. Zwar ging das dank der Felsbeschaffenheit auch für totale Kletteranfänger recht gut, aber blöderweise kamen uns auf halbem Weg andere Wanderer entgegen, denen ich ausweichen musste. Plötzlich hing ich recht weit außen an der Wand und hatte das Gefühl, weder vor noch zurück zu kommen. Zum Glück konnte ich ein aufkommendes Angstgefühl unterdrücken und fand nach einigen Durchschnaufsekunden einen guten Weg. Gefährlich war es nie, hätte ich aber richtig Angst bekommen, wäre es mit Sicherheit gefährlich geworden.

Aufstieg zum Gipfel
Der Weg zum Gipfel. Auf dem Bild sieht man recht gut, wo noch geklettert werden muss. Der Pfad endet direkt am Gipfelkreuz.

Auf dem Gipfel mussten wir uns erstmal auf die Bank setzen, die direkt unter dem Gipfelkreuz angebracht ist. Von unten wirkt die Kramerspitz im Vergleich zum Wettersteingebirge wie ein Hügel, oben sind es aber ganz andere Dimensionen.

Der Gipfel ist in keiner Form gesichert, d. h. es gibt keine Geländer oder dergleichen, wie man es von den Ausichtsplattformen der Gipfelstationen gewohnt ist. Da ich keine Chance hatte mich irgendwie festzuhalten, traute ich mich kaum von der Bank weg. Auch wenn es bis zum Abgrund noch einige Schritte waren, hatte ich dennoch das Gefühl, dass der kleinste Windhauch mich vom Gipfel wehen könnte. Es ist ein sehr krasses Gefühl, plötzlich so hoch über der Stadt zu stehen.

Blick aufs Wettersteingebirge

Zurück ging es über die Stepbergalm. Zuerst waren wir froh, dass wir nicht auf dem gleichen Weg zurück mussten, doch dann schauten wir uns die Abstiegsroute genauer an: gruseliger Anblick. Allerdings sieht es schlimmer aus, als es tatsächlich ist. Klettern muss man nicht mehr oft, schon bald führt ein fester Pfad durch die Latschenfelder.

Gipfelkreuz Kramerspitz
Blick zurück: Gipfelkreuz der Kramerspitz

Kramerspitz - Abstieg
Blick nach vorne: Der Abstieg

Irgendwann wird der Pfad recht abschüssig und sieht aus wie ein ausgetrocknetes Flussbett. Ich nehme an, dass hier im Frühjahr die Schneeschmelze hintunterrauscht. Dieser Weg ist richtig schwer zu begehen und geht heftig in die Gelenke. Hier wünschte ich mir mal wieder Stöcke, bei meiner nächsten Wanderung in den Alpen besitze ich bestimmt welche.

Blick aufs Wettersteinmassiv
Ausblick von der Stepbergalm, hinter den Wolken das Wettersteingebirge

Nach einer Schlittertour über das Geröll und eine ziemlich steile Wiese gönnten wir uns auf der Stepbergalm das wohlverdiente Gipfelbier, bevor es über sehr steile und unangenehme Pfade zurück nach Garmisch ging. Hinterher tat uns vom anstrengenden Abstieg jeder einzelne Knochen weh, aber gelohnt hat es sich allemal. Und ich weiß jetzt, dass ich in diesem Leben keine Bergesteigerin mehr werde. Bergwandern geht immer, gerne auch mit einem leichten Klettersteig, aber so richtiges Bergsteigen ist sicherlich nichts für mich. Dem Kramer allerdings würde ich jederzeit wieder einen Besuch abstatten.

Trittfesten und schwindelfreien Wanderern, die keine Angst vor kurzen Kletterpartien haben, kann ich diesen Berg wärmstens ans Herz legen. Eine Wegbeschreibung mit Karte gibt es unter anderem bei outdooractive.

Eibsee

Am dritten Tag flehten unsere Beine inständig nach Pause, deshalb stand nur ein Regenerationsspaziergang rund um den Eibsee auf dem Plan. Verglichen mit den beiden anderen Tagen war der Weg sehr langweilig, aber genau das richtige für unsere Muskeln.

Blick auf die Ammergauer Alpen
Blick auf die Ammergauer Alpen

Waxensteine
Waxensteine

Wunderschön fand ich den Farbverlauf im Eibsee. Durch das glasklare Wasser kann man wunderbar sehen, wie tief der Eibsee an den verschiedenen Stellen ist.

Eibseewasser
Farbverlauf

Familienauflug
Familienausflug

Bei einer Tour rund um den Eibsee hat man bei gutem Wetter einen recht guten Blick auf die umliegenden Berge, zu denen auch die Zugspitze gehört. Wir hatten Glück, dass sich genau an der richtigen Stelle die Wolken kurz verzogen und wir tatsächlich zum ersten Mal die Zugspitze erblicken konnten.

Zugspitze
Zugspitze, noch wolkenverhangen

Zugspitze
Zugspitze mit Bergstation

Partnachklamm und Eckbauer

Am zweiten Tag unserer Reise wollten wir es etwas langsamer angehen lassen, da wir vom Aufstieg zum Hupfleitenjoch noch ziemlich kaputt waren. Also entschieden wir uns für eine Tour, die in unserem Buch als einfach und kinderfreundlich gekennzeichnet war und bei der nur 520 Höhenmeter zu begehen waren. Nach den über 1000 Höhenmetern am Vortag kam uns das nach wenig und sehr einfach vor. Allerdings mussten wir einmal mehr feststellen, dass die Steigungen in den Alpen beim besten Willen nicht mit den Steigungen bei unseren üblichen Wanderungen in der Pfalz oder im Schwarzwald vergleichbar sind. In den Alpen gewinnt man in der Regel recht schnell an Höhe, die Steigungen sind entsprechend steil und anstrengend.

Dennoch lohnte es sich. Der Weg war zwar nicht so spannend wie der des Vortages, aber der Spaziergang durch die beeindruckende Partnachklamm und der wunderschöne Ausblick beim Eckbauer entschädigten für alle Strapazen.

Los ging es an der Olympiaschanze von Garmisch-Partenkirchen. Die große Schanze wurde vor einigen Jahren neu gebaut und ist sehr beeindruckend. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man auf der kleinen Fläche im Stadion zum Stehen kommen soll.

Olympische Skisprungschanze
Startpunkt: Olympische Skisprungschanze

Weiter ging es in die Partnachklamm, die etwas kürzer ist als die Höllentalklamm. Dort waren auch wesentlich mehr Touristen anzutreffen, was vielleicht auch daran liegt, dass sie bequemer zu erreichen ist. Die Partnachklamm hat sogar im Winter geöffnet, irgendwann will ich da auch gerne im Winter hin.

Partnachklamm

Partnachklamm

Partnachklamm

Partnachklamm

Partnachklamm

Partnachklamm

Partnachklamm

Partnach

Nach der Partnachklamm stieg der Weg steil an. Bis zum Eckbauer sollte sich daran auch nichts mehr ändern.

Ausblick

Ausblick

Ausblick

Ausblick

Eckbauer

Beim Eckbauer gönnten wir uns das übliche Gipfelbier und einen Mittagssnack. Ich entschied mich für Leberknödel mit Sauerkraut, für mich eigentlich eine typisch pfälzische Mahlzeit. In Bayern werden die Leberknödel allerdings etwas anders zubereitet, nicht besser oder schlechter, nur anders. Und durchaus lecker.

Beim Abstieg hatten wir die Wahl zwischen der Eckbauerbahn und dem Fußweg. Wir entschieden uns für den Fußweg, der über wunderschöne Almwiesen führte. Leider war er an manchen Stellen halsbrecherisch steil und ging gewaltig in die Knie, aber vom Ausblick her lohnte es sich sehr.

Bergwiese

Beim Eckbauer

Schmetterling

Wanderweg

Schmetterling

Blick auf Garmisch-Partenkirchen

Wanderweg

Höllental und Hupfleitenjoch

Alleine schon für solche Namen wie Hupfleitenjoch muss ich die Alpen einfach lieben. Und schön ist es auch noch, bzw. vor allem der Weg dahin über die Höllentalklamm. Unser Reiseführer empfahl eine Route, die von der Bergstation der Kreuzeckbahn überwiegend abwärts verläuft. Da wir aber lieber bergauf gehen, entschieden wir uns für die umgekehrte Richtung.

Schon beim Fußmarsch von Garmisch nach Hammersbach bot sich uns ein grandioser Anblick, obwohl sich ein Großteil des Wettersteingebirges hinter einer dicken Wolkendecke versteckte.

Wettersteingebirge
Wettersteingebirge

Offiziell beginnt die Route in Hammersbach. Von dort aus sind noch gut 60 Minuten Fußweg zur Eingangshütten der Klamm, teilweise geht es schon recht steil hinauf. Mich überraschte der lange Fußweg, ich hatte damit gerechnet, dass die Höllentalklamm bereits kurz hinter Hammersbach beginnt.

Wettersteingebirge
Blick auf die Knappenhäuser

Höllentalklamm-Eingangshütte
Höllentalklamm-Eingangshütte

Die Klamm selbst fand ich sehr beeindruckend. Das Wasser rauscht mit einem wahnsinnigen Getöse durch die engen Felsspalten, teilweise läuft es auch direkt von den Wänden herab. Trocken bleibt man vermutlich nie, wenn man die Höllentalklamm durchwandert. Der Weg führt zum Teil durch niedrige, enge Höhlen, die gut beleuchtet sind. Manchmal kann man auch zwischen der relativ trockenen Höhle und einem feuchten Weg außerhalb der Höhlen wählen, wir entschieden uns immer für letzteres. Der Weg durch die Höllentalklamm ist stellenweise recht steil und glitschig, aber immer gut zu begehen.

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Nach der Höllentalklamm geht es stetig bergauf bis zur Höllentalangerhütte, die derzeit wegen eines Neubaus geschlossen ist. Blöderweise hatten wir uns vorher nicht informiert, denn wir hatten fest mit einer Brotzeit in der Höllentalangerhütte gerechnet. Zwar konnten wir schon die nächste Hütte auf unserer Strecke sehen, aber bis dahin lagen noch einige Höhenmeter vor uns.

Wasserfall

Nach der Höllentalangerhütte wird der Weg steiler und schmaler, streckenweise ist er mit einem Stahlseil gesichert. Diese Sicherung ist zwar nicht unbedingt erforderlich, ist aber sicherlich hilfreich, wenn man nicht ganz schwindelfrei ist. Man geht die meiste Zeit recht nahe am steilen Abgrund und kann dadurch eine wunderschöne Aussicht genießen.

Pfad

Blick auf Garmisch-Partenkirchen
Blick auf Garmisch-Partenkirchen

An der nächsten Hütte, den Knappenhäusern, wurden wir leider auch enttäuscht, da diese gerade gar nicht bewirtschaftet ist. Da wir außer außer Wasser gar nichts dabei hatten, waren wir mittlerweile ziemlich hungrig. Immerhin wussten wir, dass die Kreuzalm ganz sicher bewirtschaftet ist, aber bis dahin waren wir noch eine Weile unterwegs.

Höllental
Blick auf das Höllental

Weg durch das Höllental
Auf diesem Pfad im Höllental sind wir wenige Stunden zuvor noch gewandert

Knappenhäuser
Blick zurück auf die Knappenhäuser

Vom Hupfleitenjoch aus hat man einen wunderbaren Blick auf das AlpspiX, die begehbare X-förmige Aussichtsplattform vor der Alpspitze.

AlpspiX
Berstation Alpspitzbahn und AlpspiX

Unser Reiseführer empfahl uns dringend, den vor uns liegenden Schwarzenkopf wegen der tollen Sicht auf die Zugspitze zu besuchen, was wir jedoch wegen der Wolken ignorierten. Stattdessen machten wir uns auf den Weg zur Kreuzalm, wo wir endlich etwas zum Essen bekamen. Geschmeckt hat es mir allerdings nicht besonders, die Linsensuppe war für meinen Geschmack zu stark gewürzt. Immerhin war das Brot ganz gut, und das wohlverdiente Gipfelbier schmeckt sowieso immer.

Von der Kreuzalm hatten wir einen herrlichen Blick auf das Karwendelgebirge, zumal sich so langsam die Wolken verzogen.

Karwendel
Blick auf das Karwendelgebirge

Karwendel
Blick auf das Karwendelgebirge

Den Abstieg nahmen wir über die recht steilen Ski-Abfahrtswege und die historische Bobbahn vor. Insgesamt legten wir an diesem ersten Tag rund 24 km zurück, die wir am Abend auch deutlich in den Knochen spürten.

Historische Bobbahn bei Garmisch-Partenkirchen
Historische Bobbahn

Siena

Siena war zunächst ein bisschen anstrengend. Bei unserem ersten Versuch, die Stadt zu besuchen, fuhren wir wie immer direkt nach dem Frühstück los. Leider stellte sich vor Ort heraus, dass das viel zu spät war. Wir kamen gegen 11 Uhr an und befanden uns mitten im größten Chaos. Verstopfte Straßen, belegte Parkplätze und mittendrin jede Menge waghalsige Vespafahrer, die uns an den unmöglichsten Stellen überholten und nicht gerade zur Entspannung beitrugen. Nach drei Runden und einer Stunde gaben wir auf und fuhren stattdessen in ein kleines Dorf in der Nähe. Das Dorf stellte einen herrlichen Kontrast zum chaotischen Siena dar, dort war kaum jemand unterwegs und wir genossen die Stille sehr.

Am nächsten Tag starteten wir einen neuen Versuch, denn Siena wollten wir uns unbedingt angucken. Diesmal stellten wir den Wecker und fuhren in aller Herrgottsfrühe ohne Frühstück los. In Siena wurden wir sofort belohnt. Nicht nur, dass wir problemlos einen kostenlosen Parkplatz fanden, der Blick auf den Dom war in der Morgensonne großartig. Da weit und breit noch keine Touristen unterwegs waren, teilten wir uns die Straßen nur mit den Müllmännern und konnten uns in Ruhe alles angucken, bevor sich die Menschenmassen durch die Straßen drängten. Leider hatte aber noch keine Bar geöffnet, so dass wir auf den dringend notwendigen Morgenkaffee und das obligatorische Frühstückshörnchen noch ein bisschen warten mussten. Dennoch würde ich es bei einem erneuten Besuch der Stadt nicht anders machen.

Am liebsten mochte ich den schwarz-weiß gestreiften Dom, sowohl in der Außenansicht, als auch innen. Der Palazzo Pubblico war allerdings ebenfalls klasse, vom sehr hohen Turm hatte man einen wunderbaren Fernblick.

Das Mittagessen in Siena war einmalig. Wir verließen uns auf eine Empfehlung aus unserem Reiseführer und wurden nicht enttäuscht. Nicht nur, dass das Essen wirklich gut war, auch die Bedienung war ihr Geld wert. Ich hatte mich eigentlich schon für Spaghetti Bolognese als Piatti Primo entschieden, aber der Kellner meinte, dass ich das überall in Italien kriegen würde und ich lieber ein regionales Gericht bestellen solle, bestehend aus Pici und einer Tomaten-Speck-Soße. Ich ließ mich überzeugen und war schwer begeistert. Pici sind spaghettiänliche Nudeln, die allerdings gut dreimal so dick sind. Mir schmeckten diese so gut, dass ich danach in einem winzigen Laden noch eine Packung Pici für zuhause kaufte. Ich hätte gerne noch mehr gekauft, aber die 500g-Packungen sind recht groß und bei einer Flugreise ist der Platz im Koffer doch arg beschränkt. In Deutschland habe ich schon einige Läden nach dieser Pastasorte abgeklappert, war aber nicht erfolgreich. Da bleibt wohl nur noch eines: Selber machen.

Jetzt aber erst die obligatorischen Bilder von einer wunderschönen Stadt:

Dom
Frühmorgendlicher Blick auf die Stadt

Dom
Dom

Dom
Trauriger Löwe am Dom

Dom
Verzierung über dem Haupteingang des Doms

Dom
Noch mehr Domverzierung

Im Dom
Blick in den Dom

Dom
Frontansicht Dom

Dom
Dieses Muster hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hätte den Dom stundenlang angucken können.

Dom
Spiegelbild

Dom
Geflügelte Kuh. Sowas sieht man auch eher selten.

Im Dom
Domkuppel von innen

Im Dom
Statuen im Dom

Im Dom
Wandmalerei im Dom

Palazzo Pubblico
Palazzo Pubblico

Palazzo Pubblico
Innenhof des Palazzos. Dort standen wir für Eintrittskarten an und bewunderten so lange den wunderschönen Anblick nach oben.

Blick vom Palazzo Pubblico
Blick über Siena vom Palazzo Pubblico

Blick vom Palazzo Pubblico
Piazza del Campo, der Fächerplatz. Da wir recht früh morgens auf dem Turm waren, war der Schattenwurf vom Palazzo Pubblico absolut perfekt.

Blick vom Palazzo Pubblico
Gebäude an der Piazza del Campo

Blick vom Palazzo Pubblico
Noch mehr Ausblick

Palazzo Pubblico
Palazzo Pubblico

Volterra

Volterra ist in erster Linie für seine bewegte Geschichte und die Alabasterproduktion bekannt. Beides spürt man in der Stadt deutlich. Es gibt ein römisches Theater, uralte Gebäude und auch einige Museen, denen viele auf Touristen ausgerichtete Läden gegenüberstehen, in denen vor allem Alabasterprodukte verkauft werden.

Die Anfahrt nach Volterra war von unserem Hotel aus recht abenteuerlich, die Straßen erinnerten bisweilen an eine Achterbahn. Je näher wir an die Stadt kamen, desto karger wurde die Landschaft. So ähnlich stelle ich es mir auf dem Mars vor, abgesehen von den Straßen natürlich.

Sehr interessant fand ich den Palazzo dei Priori, der einige Ausstellungsstücke beherbergt. Außerdem ist der Turm begehbar, von dort hat man bei gutem Wetter wahrscheinlich eine grandiose Sicht über die ganze Region. Wir hatten leider Pech mit dem Wetter, wie man auch auf den Bildern sehen kann.

Volterra

Kif, is that you?
Kif, is that you?

Statue

Gassen von Volterra

Gassen von Volterra

Löwe

Aussicht

Aussicht

Alabasterschwein
Porcellino, das Alabasterschwein.

Volterra

Aussicht

Römisches Theater

Palazzo dei Priori
Palazzo dei Priori

Tür

Pisa

Heute fühle ich mich hochgradig urlaubsreif. Ein paar schöne Tage in spannenden Städten, in den Bergen oder am Meer, das wär’s jetzt. Da ich aber noch ein paar Wochen ausharren muss, bis es wieder in den Süden geht, widme ich mich den Urlaubsfotos vom letzten Jahr und schwelge in Erinnerungen.

Pisa war für uns Pflichtprogramm. Einmal den berühmten schiefen Turm gesehen haben, das musste einfach sein. Wir rechneten mit langen Schlangen, nervtötenden Wartezeiten und viel Chaos und wurden angenehm überrascht. Noch nie habe ich eine so gute Organisation gesehen wie in Pisa. Weder an der Kasse noch am Turm mussten wir lange warten, wir wurden sogar recht schnell eingelassen. Der Einlass beim Turm ist nämlich so organisiert, dass die Touristen in gewissen Abständen gruppenweise hereingelassen werden. Dadurch gibt es keinen Stau im Turm und jeder hat ausreichend Zeit, sich alles anzugucken. Wichtig ist allerdings, dass man vorher seine Tasche einschließt. Das gilt auch für kleine Handtaschen; eine Frau, die vor uns in der Schlange stand, wurde wegen einer kleinen Umhängetasche zurückgeschickt. Erlaubt ist nur eine Kamera, die man ohne Tasche mitnimmt und am besten in der Hand trägt. Der Aufgang ist recht eng, da sind Taschen aller Art nur hinderlich.

Auf dem Turm merkte ich die Schräge deutlich, wenn ich mich ein bisschen schneller bewegte, setzte ein ganz leichtes Schwindelgefühl ein. Die Sicht war recht gut, aber nichts besonders, da die Stadt an sich nicht so aufregend ist.

Am meisten faszinierte mich die Außenansicht des ganzen Komplexes. Die Fassade ist unglaublich fein herausgearbeitet und steckt voller interessanter Details. Das Innere des Doms ist ebenfalls beeindruckend, leider sind die Bilder aber aufgrund der Dunkelheit im Dom nicht brauchbar. Fotografieren ist dort zwar erlaubt, aber Stative sind wie so oft verboten.

Pisa

Pisa

Pisa

Pisa

Pisa

Pisa

Pisa

Pisa

Pisa

Im Kraichgau

Die erste Wanderung dieses Jahres führte mich ins schöne Kraichgau, meine neue Heimat. Zwar wohne ich noch nicht dort, aber die Umzugsvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Ich freue mich schon tierisch auf mein neues Leben im Dorf. Die gestrige Wanderung durch das Kraichtaler Hügelland hat mich in dem Gedanken bestätigt, dass ich mich dort so richtig wohlfühlen werde.

Bilder von der Tour:

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Kraichgau

Monteriggioni

Monteriggioni besteht nur aus wenigen Häusern, zumindest der Teil, den wir uns angeschaut haben. Lt. Wikipedia gibt es dort über 9000 Einwohner, die wohl in mehrere kleine Dörfer/Ortsteile verteilt leben. Ein größerer Ort ist mir dort jedenfalls nicht aufgefallen und die mittelalterliche Festung ist auch recht klein.

Monteriggioni

Die große Wehrmauer ist teilweise begehbar, von oben hat man einen guten Blick über den Ort und die Region.

Monteriggioni

Monteriggioni

Monteriggioni liegt in der Nähe von Siena, was man auch an den sienabraunen Feldern erkennen kann.

Monteriggioni

In den Häusern im Ort sind teilweise Geschäfte untergebracht, die meisten verkaufen Wein, regionale Lebensmittel und allerlei Souvenirs. Bei einigen wunderschön gezeichneten Pinocchio-Postkarten konnte ich nicht widerstehen, die Karten zieren jetzt hübsch gerahmt mein Wohnzimmer.

Monteriggioni

Monteriggioni

In einem Haus direkt neben der Kirche ist ein Rittermuseum untergebracht, mit allerlei Ritterzeug zum Anfassen. Dort kann man sich z. B. eine richtig schwere Ritterrüstung umhängen und sich gegenseitig fotografieren.

Monteriggioni

Monteriggioni ist nicht so aufregend wie San Gimignano, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Nur sollte man dafür keinen Tagesausflug einplanen, dafür ist der Ort zu klein. Allerdings kann man den Besuch von Monteriggioni sehr gut mit einem Besuch von San Gimignano verbinden.