Golden

Die Moldau bei Sonnenuntergang.

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ARD und ZDF wollen mehr Untertitel anbieten

Laut digitalfernsehen.de möchten die ARD und das ZDF das Untertitelangebot ausbauen. Das ZDF will bestimmte Sendungen untertiteln und die ARD bis Ende 2013 alle Erstsendungen. Die ARD plant weiterhin, mehr Hörfilmfassungen für Blinde und Sehbehinderte anzubieten, was ich ebenfalls sehr gut finde.

Zwar ist durch die Neuerungen immer noch keine 100-prozentige Untertitelung gegeben, aber es ist immerhin ein Anfang. Ich hoffe sehr, dass diese Pläne umgesetzt und die Untertitel weiterhin stetig ausgebaut werden. Am besten gleich in einer Qualität, die mit der in den USA vergleichbar ist.

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Es naut die Blacht

Einige Freihandbilder aus dem weihnachtlichen Regensburg. Demnächst ziehe ich noch einmal mit Stativ los, damit ich die Bilder besser belichten kann.

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Jetzt in Ihrem Kino!

Der Weihnachtsmann ist eine heiße Nummer und verwandelt Tom Sawyer bei Dreiviertelmond in einen Gott, der in die Höhle des Gemetzels eilt und Wickie rettet. Oder so ähnlich. Dieses Schild ist einfach nur ♥!

(Fotografiert am Regina in Regensburg)

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Newquay

In Newquay angekommen, wollte ich nur eines: endlich das Meer sehen, riechen, hören und fühlen. Nirgendwo auf der Welt kann ich die Einsamkeit besser genießen als am Meer. Nur, dass man in Newquay am Meer nicht einsam sein kann. Selbst die geringe Lufttemperatur von ca. 15 Grad konnte die abgehärteten Engländer nicht davon abhalten, sich in die Fluten zu stürzen. Wozu gibt es schließlich Neporenanzüge? Einige verzichteten sogar darauf und genossen sichtlich das kalte Wasser.

Der Strand von Newquay ist wirklich schön. Bei Ebbe hat man einen wunderbaren Blick auf die muschelbewachsenen Felsen, die bei Flut unter Wasser stehen. Überall gibt es Höhlen, die Schmugglervergangenheit von Englands Südküste ist in ganz Cornwall spürbar.

Besonders gut gefallen hat mir ein Haus, das auf einem freistehenden Felsen stand und nur durch eine schmale Brücke mit dem Festland verbunden war. Im Haus ist ein Bed and Breakfast untergebracht, das für mich allerdings nicht in Frage kam. Die exquisite Lage hat natürlich ihren Preis.

Die Stadt ist nahezu übersät von Postern, die darauf hinweisen, dass der Alkoholkonsum für Leute unter 25 verboten ist. Ich wunderte mich darüber, denn dass die Engländer in dieser Hinsicht noch strenger sind als die Amerikaner, war mir neu. Erst zwei Tage später erfuhr ich von einer Frau, dass dieses Verbot ausschließlich in Newquay gilt, weil die Stadt offenbar die Komasaufhauptsadt für Englands Jugendliche ist. Leider gab es in Verbindung mit dem Alkoholkonsum schon einige tödliche Unfälle in Newquay; Steilklippen, jugendlicher Leichtsinn und ein hoher Alkoholpegel sind wahrlich keine gute Kombination. Deshalb hat man zunächst ein Alkoholverbot für alle unter 21 eingeführt und dieses später auf 25 Jahre erhöht. Das Verbot scheint allerdings nur auf Papier zu bestehen, in der Praxis hält sich kaum jemand daran.

Tatsächlich gibt es in Newquay jede Menge Pubs und Clubs – während es recht schwierig ist, morgens vor 10 ein bereits geöffnetes Café zu finden, ist für ein ausschweifendes Nachtleben reichlich gesorgt. Leider machen diese Clubs aber den Charme der Stadt kaputt, so sehr ich den Strand auch mochte – die Stadt an sich fand ich nicht besonders toll und beschloss deshalb, am nächsten Tag weiterzuziehen.

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Handy für Schwerhörige

“App gegen Schwerhörigkeit” heißt der Artikel, auf den mich ein Freund heute aufmerksam machte. Die Wortwahl in der Überschrift finde ich nicht besonders gut gelungen, denn keine App der Welt kann Schwerhörigkeit heilen; die App an sich scheint allerdings sehr sinnvoll zu sein: Forscher in Hong Kong arbeiten dem Artikel zufolge an einer Software, die bestimmte Frequenzen hervorheben kann. Dem Ganzen scheint ein kleiner Hörtest voranzugehen: Der Nutzer bestätigt, bei welcher Lautstärke er verschiedene Frequenzen hört und die problematischen Frequenzen werden anschließend automatisch verstärkt. Dieses System klingt vielversprechend, denn eine generelle Erhöhung der Lautstärke ist nur selten hilfreich. Ich bin schon sehr gespannt auf diese App und hoffe, dass sie auch für mein Smartphone verfügbar sein wird. Zwar habe ich keine Ahnung, ob die in Verbindung mit einem Cochlea-Implantat auch Vorteile hat, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Hier geht es zum Artikel: Technology Review – App gegen Schwerhörigkeit

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Josefov – Das jüdische Viertel (Prag)

Ich habe ein Faible für alte Friedhöfe. Stillgelegte Friedhöfe mit moosbewachsenen Grabsteinen strahlen eine besondere Romantik aus, der ich nicht widerstehen kann. Ich liebe es, über solche Friedhöfe zu schlendern, verwitterte Inschriften zu entziffern und die Ruhe zu genießen. Am besten passt es natürlich in Herbst, wenn die abgestorbenen Blätter und das besondere Licht des Herbstes das morbide Flair besonders unterstreichen.

Meinem Reiseführer konnte ich entnehmen, dass es in Prag einen alten jüdischen Friedhof gibt. Der Friedhof ist seit Jahrzehnten stillgelegt, aber die Gräber sind noch vorhanden, weil diese nach jüdischem niemals aufgelöst werden dürfen. Das führte natürlich irgendwann zu einem Platzproblem, das in Prag dadurch gelöst wurde, dass die Gräber mehrfach belegt wurden; einige so oft, bis kein weiterer Grabstein mehr darauf passte. Dadurch stehen die Grabsteine dicht an dicht, was den Vorteil hat, dass sie sich gegenseitig stützen. Denn gerade stehen nur noch die allerwenigsten.

Die Inschriften konnte ich leider nicht entziffern. Viele sind der Witterung zum Opfer gefallen, und die noch sichtbaren wurden in hebräischer Schrift in den Stein gemeißelt. Dafür hat sich im Laufe der Zeit auf einem Grabstein ein Gesicht abgezeichnet. Jetzt stelle ich mir vor, dass der Mann, der dort beerdigt wurde, genau so ausgesehen habe muss.

Manche Grabsteine sehen aus, als ob sie aus dem Boden wachsen würden. Man möchte sie gießen, damit sie schneller wachsen. Ein Stein ist mir aufgefallen, weil er schon zur Hälfte von einem Baum verschluckt wurde; in einigen Jahrzehnten ist von diesem Stein vielleicht gar nichts mehr zu sehen.

Die einmalige Atmosphäre auf dem Friedhof lädt zum Verweilen ein, allerdings wird das Flair des Öfteren von durchrennenden Touristen zerstört. Leider nehmen sich die wenigsten wirklich Zeit für den Friedhof, die meisten sind im Eilschritt unterwegs und halten nur gelegentlich inne, um kurz zu knipsen. Ich fand das schade, einerseits, weil es nicht zum Friedhof passt, und andererseits, weil die Leute auf diese Weise gar nichts vom Friedhof hatten.

Bevor ich zum Friedhof kam, schaute ich mir die Pinkas-Synagoge an, die direkt am Eingang zum Friedhof steht. Die Synagoge wurde nach dem zweiten Weltkrieg in eine Gedenkstätte für die Holocaust-Opfer umgewandelt. Ihr Inneres ist bedrückend: Die Wände sind über und über mit den Namen tschechischer Juden beschrieben, die während der Okkupation von den Nazis ermordet wurden. Es sind viele Wände und sehr viele Namen. Die Atmosphäre in der Synagoge wird von Schritt zu Schritt beklemmender, wenn die Wände und Namen einfach kein Ende nehmen wollen.

Im ersten Obergeschoss gibt es außerdem einen Raum, in dem Zeichnungen von Kindern ausgestellt werden. Die meisten wurden im Ghetto Theresienstadt gemalt und zeigen das dortige Leben. Auch Tagebuchseiten und einige persönliche Gegenstände sind dabei. Neben den Bildern und Gegenständen stehen Namen sowie Sterbe- und Geburtsdaten. Jedes “survived” lässt mich kurz aufatmen, aber dieser Zusatz kommt leider viel zu selten vor. Weil man in der Synagoge nicht fotografieren durfte, habe ich mich online nach einer interessanten Seite mit Bildern umgeschaut und wurde fündig. Wer mehr wissen möchte, kann hier weiterlesen: Die Prager Pinkas-Synagoge wurde wieder geöffnet (Radio Praha)

Der Eintritt berechtigte zum Besuch einiger weiterer Synagogen, die ich mir allerdings nicht anschaute. Die Schlangen waren mir einfach zu lang und ich hatte keine Lust, mich durch die Touristenmassen zu schieben. Vielleicht schaue ich mir den Rest beim nächsten Prag-Besuch an.

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Prag bei Nacht

Während der kühleren Jahreshälfte bleibt einem oft nichts anderes übrig, als die Nachtfotografiekünste auf die Probe zu stellen. Zum Glück ist das in Prag relativ einfach, denn die Stadt ist so hell erleuchtet, dass man wunderbar mit der Langzeitbelichtung rumspielen kann. Allerdings bringt diese Beleuchtung wieder andere Probleme mit sich: Schlafen ist nur schwer möglich, wenn man gegenüber eines angestrahlten Gebäudes sein Hotelzimmer hat, und ich habe keine Ahnung, wann man in Prag zuletzt Sterne gesehen hat; der Himmel ist nicht schwarz, sondern orange. So schön das auch ist, gesund kann es nicht sein.

Leider hatte ich beim Fotografieren einige technische Probleme. Ich hatte zwar ausnahmsweise an mein Stativ gedacht, aber den Fernauslöser vergessen, der mir bei der Nachtfotografie sonst ganz gute Dienste liefert. Die Nutzung des Selbstauslösers stellte sich selbst mit 10 Sekunden Vorlauf immer noch als wackelige Angelegenheit heraus, zumal mein Stativ nicht gerade zu den besten gehört und beim geringsten Windhauch mitgeht. Ich werde mir wohl ein besseres Modell zulegen müssen.

Ansonsten hat es aber richtig Spaß gemacht, mit der Langzeitbelichtung zu experimentieren, und ich finde, die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, auch wenn einige leider leicht überbelichtet sind.


Galerie Mánes am Moldauufer


Schiffshotel Matylda


Das tanzende Haus im tanzenden Licht


Denkmal zwischen Nationaltheater und Karlsbrücke. Habe leider vergessen, wie es heißt, und finde es auch online nicht.


Altstädter Ring mit wunderschöner Theynkirche und Riesenpfanne


Atomuhr und Theynkirche


St.-Nikolaus-Kirche am Altstädter Ring


Prager Altstadt von oben


Rudolfinum


Karlsbrücke mit Brückenturm auf Altstadtseite


Gasse in der Prager Kleinseite


Karlsrbrücke mit Brückenturm zur Kleinseite


Herbstlicher Platz bei der Karlsbrücke

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Herbstimpressionen

Impressionen vom heutigen Herbstspaziergang im Regensburger Inselpark.

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Prag

Prag ist großartig. Nein, überwältigend! Das wusste ich ja schon vor der Reise, aber manchmal bin ich enttäuscht, wenn ich eine Stadt nach langer Zeit noch einmal aufsuche. Prag dagegen kann gar nicht enttäuschen, glaube ich. Prag ist toll!

Ich hatte das Glück, beruflich nach Prag reisen zu dürfen. Ein zusätzlicher Urlaubstag sowie ein Wochenende machten die Geschäftsreise perfekt. So konnte ich die Stadt genießen, jede Menge Bilder schießen, Trdelníks essen, bis ich selbst schon fast rollte und noch dazu jede Menge lernen.

Berichte und Bilder folgen. Wenn ich weniger müde bin. Prag ist wunderbar. Aber auch anstrengend.

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